Wählen Sie mit Ihren 26 Stimmen die Freien Wähler Nagold am Sonntag!

Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt Nagold ein.

Ulrich Hamann 
FWV Listenplatz 202
Stadtrat seit 2009

50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Lehrer und stellvertretender Schulleiter am Otto-Hahn-Gymnasium, Mitglied im KUSA, Vorstand im YOUZ, 2. Vorsitzender im VfL Nagold und Abteilungsleiter Fußball, Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in diesen Tagen erhalten Sie in einem Umschlag die Wahlprospekte für die Nagolder Gemeinderatswahlen.

Wenn Sie die Prospekte lesen, werden Sie quer über alle Parteien auf folgende Themen stoßen: Entwicklung der Stadtteile und der Innenstadt, Betreuung und Bildung, Bezahlbarer Wohnraum, Ärztliche Versorgung, Naturschutz und Nachhaltigkeit, Ehrenamt und der Wirtschaftsstandort Nagold.

Welches ist das Thema, das Ihnen am Herzen liegt?

Zu jedem dieser Themen haben wir Fachleute in unseren Reihen. Menschen, die täglich durch Ihr Tun beweisen, dass sie kompetent sind und dass ihnen das Wohl Nagolds am Herzen liegt.

Wer könnte die Ortsteile nicht besser vertreten als die jeweiligen Ortsvorsteher?

Gleich vier kandidieren für den Gemeinderat auf unserer Liste: Heida Rück (Mindersbach), Steffi Renz (Pfrondorf), Gregor Carl (Schietingen), Thomas Reimer (Schietingen). Und der Hochdorfer Ortsvorsteher Bruno Schmid kandidiert zudem noch für den Kreistag. Sie alle wissen, was die Orte brauchen und setzen sich über die Maßen für ihre Orte ein.

Die Nagolder Innenstadt ist ein Vorzeigeprojekt. Maßgeblichen Anteil daran haben der Gewerbe-Verein und der City-Verein. Der Vorsitzende des Gewerbevereins Ralf Benz kandidiert genauso für die Freien Wähler, wie die Chefin des City-Vereins und langjährige Gemeinderätin Sigi Plaschke. Einer der jungen Player in diesen Vereinen ist Christoph Leins, Geschäftsführer von Reichert 1850.

Das Thema Betreuung und Bildung wird in den nächsten Jahren inhaltlich (Ganztagesbetreuung, Digitalisierung) und finanziell (KITA Neubau im Riedbrunnen, Sanierung der Zellerschule und des OHG) eine große Rolle in der Arbeit des Nagolder Gemeinderats spielen. Die Freien Wähler haben Kandidatinnen und Kandidaten mit äußerst viel Know-How für diese notwendigen Weichenstellungen: Petra Brauer (Lehrerin und Rektorin der Lembergschule), Regine Rentschler (Lehrerin an der Realschule), Matthias Flury und Esther Betz-Börries (beide unterrichten am OHG), sowie der langjährige Stadtrat Ulrich Hamann (Lehrer und Stellvertretender Schulleiter am OHG).

Bezahlbarer Wohnraum ist ein Thema, das sehr viele Menschen existentiell betrifft. An dieser Stelle muss die Stadt nach unserer festen Überzeugung regulierend in den Markt eingreifen. Wir haben mit den Architekten Roman Benz und Michael Stikel sowie dem Malermeister Uli Ellenberger eine Reihe kompetenter Leute im Rennen, die wissen, wo im Bereich Bauen und Wohnen der Schuh drückt. Schon in den letzten zwei Jahren haben wir zahlreiche Impulse in Sachen Wohnraum in den Gemeinderat eingebracht.

Die ärztliche Versorgung gerade in den ländlichen Räumen sicher zu stellen, ist eine sehr wichtige Aufgabe. Im Kreistag vertritt uns vor allem beim Thema Krankenhaus seit fünf Jahren der Hochdorfer Zahnarzt Dr. Bruno Schmid. Für den Gemeinderat kandidiert mit Dr. Rüdiger Bronner ein junger Arzt, der im Nagolder Krankenhaus als Oberarzt arbeitet.

Für Naturschutz steht unser Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann. Als Unternehmer arbeitet er in besonderen Maße nachhaltig. Er hat im Gemeinderat angestoßen, dass die Stadt Nagold nur noch Strom aus regenerativen Energien bezieht. Die Idee einer Schienenanbindung von Nagold nach Stuttgart über Hochdorf hat er vor vielen Jahren mit angestoßen.

Nahezu alle unserer Kandidatinnen und Kandidaten engagieren sich im Ehrenamt. Die Nagolder Stadtgesellschaft lebt vom Ehrenamt. Andere reden viel – wir machen, helfen, organisieren.

Schauen Sie in unserem Flyer, da finden Sie viel Ehrenamt. Z.B. auch bei Sandra Hörmann, Manuel Klumpp – der mit 29 Jahren schon einem Fußballverein vorsteht, Ralf Klemm – der im Musikverein Emmingen und in der Stadtkapelle Nagold nicht nur trommelt, oder Helmut Blaich – einer echten Institution als Jugendleiter bei den Fußballern des VfL Nagold.

Die florierende Wirtschaft ist ein absoluter Pluspunkt Nagolds. Bei uns auf der Liste finden sich viele Fachleute. Etliche Arbeiten in verantwortlicher Position in starken Unternehmen, andere sind kleine oder große Unternehmer: Hans Stollsteimer, Michael Rapp, Kristin Weinfurth, Ulrich Häfele, Ulrich Ellenberger, Sigi Plaschke, Eberhard Haizmann, Ralf Benz, Roman Benz, Michael Stikel, Ralf Klemm, Sebastian Kalmbach, Christoph Leins. Sie alle wissen, was Verantwortung heißt und was gut für die Wirtschaft ist.

Für Naturschutz steht unser Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann. Als Unternehmer arbeitet er in besonderen Maße nachhaltig. Er hat im Gemeinderat angestoßen, dass die Stadt Nagold nur noch Strom aus regenerativen Energien bezieht. Die Idee einer Schienenanbindung von Nagold nach Stuttgart über Hochdorf hat er vor vielen Jahren mit angestoßen.

Eberhard Haizmann 
FWV Listenplatz 201

Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Stadtrat seit 1989, Mitglied im Ältestenrat und Verwaltungsausschuss
 
64 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, Dipl.-Kaufmann/Geschäftsführer, Ausschussmitglied im Gewerbe- und Cityverein Nagold

Klimaschutz ist uns wichtig! Aktuell steht eine neue Ausschreibung für die Stromlieferungen an die Stadt Nagold aus. Unser Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann regte im Verwaltungsausschuss an, dass die Stadt zukünftig nur noch „grünen“ Strom, also Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energien gewonnen wird, einkaufen solle.

Dieser Vorschlag wurde von den anderen Fraktionen und der Verwaltung aufgenommen und wird derzeit geprüft. Wir werden uns dafür einsetzen, dass er umgesetzt wird.

Als Geschäftsführer der Hochdorfer Kronenbrauerei setzt Eberhard Haizmann schon länger auf eine nachhhaltige Produktion. Sein Unternehmen bezieht zu 100 Prozent grünen Strom und die notwendige Wärme wird mit einer Hackschnitzelheizung erzeugt.

Eberhard Haizmann 
FWV Listenplatz 201

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie haben in den letzten Tagen einen Umschlag mit Wahlprospekten für die Nagolder Gemeinderatswahlen erhalten. 

Wenn Sie die Prospekte lesen, werden Sie quer über alle Parteien auf folgende Themen stoßen: Entwicklung der Stadtteile und der Innenstadt, Betreuung und Bildung, Bezahlbarer Wohnraum, Ärztliche Versorgung, Naturschutz und Nachhaltigkeit, Ehrenamt und der Wirtschaftsstandort Nagold.

Welches ist das Thema, das Ihnen am Herzen liegt? 

Zu jedem dieser Themen haben wir Fachleute in unseren Reihen. Menschen, die täglich durch Ihr Tun beweisen, dass sie kompetent sind und dass ihnen das Wohl Nagolds am Herzen liegt. 

Ulrich Hamann 
FWV Listenplatz 202

Stadtrat seit 2009

50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Lehrer und stellvertretender Schulleiter am Otto-Hahn-Gymnasium, Mitglied im KUSA, Vorstand im YOUZ, 2. Vorsitzender im VfL Nagold und Abteilungsleiter Fußball, Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde

Die Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen wird in den nächsten Jahren inhaltlich (Ganztagesbetreuung, Digitalisierung) und finanziell (KITA Neubau im Riedbrunnen, Sanierung der Zellerschule und des OHG) eine große Rolle in der Arbeit des Nagolder Gemeinderats spielen. Die Freien Wähler haben Kandidatinnen und Kandidaten mit äußerst viel Know-How für diese notwendigen Weichenstellungen: Petra Brauer (Lehrerin und Rektorin der Lembergschule), Regine Rentschler (Lehrerin an der Realschule), Matthias Flury und Esther Betz-Börries (beide unterrichten am OHG), sowie der langjährige Stadtrat Ulrich Hamann (Lehrer und Stellvertretender Schulleiter am OHG).

Ulrich Hamann 
FWV Listenplatz 202

50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Lehrer und stellvertretender Schulleiter am Otto-Hahn-Gymnasium, Stadtrat seit 2009, Mitglied im KUSA, Vorstand im YOUZ, 2. Vorsitzender im VfL Nagold und Abteilungsleiter Fußball, Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde

Die positive Entwicklung von Nagold durch das Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Gewerbeverein und City-Verein muss weiterhin unterstützt werden. Als 1. Vorsitzender des Nagolder Gewerbevereins möchte ich die Interessen der Mitglieder bestmöglich vertreten und weiter zu einer positiven Entwicklung beitragen.  
 
Auch die ärztliche Versorgung für die Nagolder Bürger, hier vor Ort, muss für die Zukunft verbessert werden! Dieses Ziel verfolgt der Neubau des Gesundheitszentrums im Benz-Carré. Mit der Fertigstellung im Jahr 2021 wird hierfür ein wichtiger Baustein gelegt. 
Ralf Benz 
FWV Listenplatz 203

KFZ-Betriebswirt/Geschäftsführer, 1. Vorsitzender Gewerbeverein Nagold, Ausschussmitglied im Cityverein, 1. stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg

Wir setzen uns ein für die Gesundheitsversorgung in Nagold!

Die ärztliche Versorgung für die Nagolder Bürger – hier vor Ort, muss für die Zukunft verbessert werden! Dieses Ziel verfolgt der Neubau des Gesundheitszentrums im Benz-Carré. Mit der Fertigstellung im Jahr 2021 wird hierfür ein wichtiger Baustein gelegt.

Ralf Benz
FWN Listenplatz 203
 

KFZ-Betriebswirt/Geschäftsführer, 1. Vorsitzender Gewerbeverein Nagold, Ausschussmitglied im Cityverein, 1. stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg

Bezahlbarer Wohnraum ist ein Thema, das sehr viele Menschen existentiell betrifft. An dieser Stelle muss die Stadt nach unserer festen Überzeugung regulierend in den Markt eingreifen. Wir haben mit den Architekten Roman Benz und Michael Stikel sowie dem Malermeister Uli Ellenberger eine Reihe kompetenter Leute im Rennen, die wissen, wo im Bereich Bauen und Wohnen der Schuh drückt. Schon in den letzten zwei Jahren haben wir zahlreiche Impulse in Sachen Wohnraum in den Gemeinderat eingebracht.

Roman Benz
FWV Listenplatz 204

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, besonders die Anbindung an Stuttgart und der Ausbau der Radwege in Nagold und barrierefreie Wege, zum Beispiel für Rollstühle, sind für mich eine Herzensangelegenheit, für die ich mich gerne in den nächsten Jahren einsetzen würde.

Esther Betz-Börries
FWV Listenplatz 205
 

Ich möchte mich auch weiterhin für ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche einsetzen!

Helmut Blaich
 FWV Listenplatz 206

Stadtrat in Nagold seit 2009

Die Ärztliche Versorgung in Nagold ist uns wichtig! Die ärztliche Versorgung sicher zu stellen, ist gerade im ländlichen Raum eine sehr wichtige und zugleich schwierige Aufgabe. Mit reinen Parolen kommt man da nicht weiter. 
 
Es braucht kompetente Arbeit und einen langen Atem. In den letzten fünf Jahren hat im Kreistag der Hochdorfer Zahnarzt Dr. Bruno Schmid hier eine genau solche Arbeit geleistet. Mit seinem hohen Fachwissen und unermüdlichen Einsatz hat einen wichtigen Beitrag für den Erhalt und den Ausbau des Nagolder Krankenhauses geleistet. 
 
Für den Gemeinderat kandidiert mit Dr. Rüdiger Bronner ein junger Arzt, der im Nagolder Krankenhaus arbeitet. Er weiß genau, was junge Ärzte bewegt. Er kennt sich beim Thema Gesundheit in allen seinen Facetten aus. Seine Kompetenz würde dem Gemeinderat Nagolds gut tun. Auch als junger Familienvater und „Bauplatzsucher“, als aufmerksamer und interessierter Bürger wäre er dort ein echter Gewinn. 
 
Mit dem Bau des Gesundheitszentrums auf dem Benz-Carée liefert unser Kandidat Ralf Benz einen wichtigen Impuls zur wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Nagold. 
Dr. med. Rüdiger Bronner 
FWV Listenplatz 208 

 Wir setzen uns für ein familienfreundliches Nagold ein. Kitas, Kindergärten und Schulen sind uns wichtig und sollen die bestmögliche Unterstützung durch die Stadt Nagold erhalten.

Matthias Flury
FWV Listenplatz 211

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der Wirtschaftsstandort Nagold weiter ausgebaut wird.

Ulrich Häfele
FWN Listenplatz
212

Gerne würde ich mich in der Zukunft für die Belange von Jung und Alt einsetzen und in die Fußstapfen meines Vaters Rudolf Bachmann und meines Großvaters Hans Bachmann treten.

Sandra Hörrmann  
FWV Listenplatz 213

Zu einer attraktiven Stadt und Wirtschaftsregion gehört bezahlbarer Wohnraum, zeitgemäße Infrastruktur mit Glasfaser für eine schnelle Internetverbindung, eine gute Bahnanbindung sowie ein abwechslungsreiches Gastronomie und Freizeitangebot. Dafür setzen wir uns ein.

Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt Nagold ein.

Sebastian Kalmbach
FWV Listenplatz 214

Eventmanager, Geschäftsführer eventBETRIEB und TEUFELWERK, Mitinitiator des AnkerBeach, Fördermitglied in verschiedenen Vereinen, Mitglied der Freiberufler im Gewerbeverein Nagold.

Ich möchte mich für die Förderung des ehrenamtlichen Engagements und die Stärkung der Vereine in Nagold einsetzen!

Ralf Klemm
 FWV Listenplatz 215

Wir engagieren uns für das Ehrenamt und die Vereine in Nagold.

Manuel Klumpp
FWV Listenplatz 216

 

Wir müssen Nagold weiter voran bringen. Wir müssen Nagold attraktiv machen für neue, innovative, kreative und junge Unternehmen – für Start-Ups.

Wir brauchen neue Ideen und müssen auch mal unkonventionell denken – out of the box.

Christoph Leins 
FWV Listenplatz 217
Unsere Nagolder Innenstadt
 
Die Nagolder Innenstadt ist ein Vorzeigeprojekt. Maßgeblichen Anteil daran haben der Gewerbe-Verein und der City-Verein. In den kommenden Jahren gilt es den Vorsprung Nagolds zu halten oder sogar auszubauen. Die Konkurrenz schläft nicht. Dem Online-Handel gilt es vor allem mit analogen Erlebnissen die Stirn zu bieten. Durch ein gutes Miteinander von Stadt und Akteuren wird das gelingen. 
 
Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Ralf Benz, kandidiert genauso für die Freien Wähler wie die Chefin des City-Vereins und langjährige Gemeinderätin Sigi Plaschke. Einer der jungen Player in diesen Vereinen ist Christoph Leins, Geschäftsführer von Reichert 1850. Im Ausschuss des City-Vereins sitzen mit Eberhard Haizmann und Ulrich Hamann zwei weitere Vertreter der Freien Wähler. 
 
Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt ein.
Christoph Leins 
FWV Listenplatz 217
Die Nagolder Innenstadt ist ein Vorzeigeprojekt. Maßgeblichen Anteil daran haben der Gewerbe-Verein und der City-Verein. In den kommenden Jahren gilt es den Vorsprung Nagolds zu halten oder sogar auszubauen. Die Konkurrenz schläft nicht. Dem Online-Handel gilt es vor allem mit analogen Erlebnissen die Stirn zu bieten. Durch ein gutes Miteinander von Stadt und Akteuren wird das Gelingen. 
 
Der Vorsitzende des Gewerbevereins Ralf Benz kandidiert genauso für die Freien Wähler wie die Chefin des City-Vereins und langjährige Gemeinderätin Sigi Plaschke. Einer der jungen Player in diesen Vereinen ist Christoph Leins, Geschäftsführer von Reichert 1850. Im Ausschuss des City-Vereins sitzen mit Eberhard Haizmann und Ulrich Hamann zwei weitere Vertreter der Freien Wähler. 
 
Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt ein.
Siegrid Plaschke 
FWV Listenplatz 218
Stadträtin seit 2004, 62 Jahre, zwei Kinder, selbstständige Weinhändlerin, Mitglied im Verwaltungsausschuss, Vorsitzende des Nagolder Cityvereins, Ausschussmitglied im Nagolder Werbering 

Nagold ist die Einkaufsstadt in der Region! Besucher und auch die Nagolder lieben das besondere Flair. Wir haben eine schöne Mischung aus Geschäften, Cafés und Restaurants. Das kommt nicht von alleine.

Als Vorsitzende des Cityvereins stehe ich auch in Zukunft dafür, daß diese Qualität erhalten bleibt.

Siegrid Plaschke 
FWN Listenplatz 218

Bezahlbarer Wohnraum ist für mich ein Anliegen, für das ich mich gerne aktiv in den nächsten Jahren einsetzen möchte!
Michael Rapp  
FWV Listenplatz 219
Wir engagieren uns für unsere lebens- und liebenswürdige Stadt, unabhängig und ohne parteipolitische Bindung.
Thomas Reimer
FWV Listenplatz 220

Seit 2004 Ortschaftsrat und seit 2014 Ortsvorsteher in Schietingen.

Freie Wähler Nagold – Wir setzen uns ein für ein breit gefächertes Bildungsangebot und moderne & gut ausgestattete Schulen.

Regine Rentschler 
FWN Listenplatz 221
Ich möchte mich auch in Zukunft für eine gute Infrastruktur von Bus und Bahn in der Region einsetzen!
 
Zum Beispiel sollte der Bahnhaltepunkt Emmingen wieder geöffnet werden. Ein gutes und sicheres Radwegenetz sollte von allen Teilorten in die Kernstadt führen. Einen Stundentakt im Busverkehr sollte es auch am Abend in der Region geben.
Stefanie Renz 
FWV Listenplatz 222
Seit 2004 im Ortschaftsrat und seit 2009 Ortsvorsteherin in Pfrondorf.

Wir sind frei und ungebunden und nur den Sachthemen vor Ort verpflichtet. Wir müssen auf keine Parteizentrale Rücksicht nehmen und können in freiem Austausch unsere Meinung bilden. Dies war und ist die Stärke der Freien Wähler: ideologiefrei, sach- und problemorientiert.

Wir engagieren uns für unsere lebens- und liebenswürdige Stadt, unabhängig und ohne parteipolitische Bindung.

Heiderose Rück
FWV Listenplatz 223
Seit 2009 im Ortschaftsrat und seit 2014 Ortsvorsteherin in Mindersbach.

Wir stehen für eine solide Finanzpolitik, damit die Stadt dauerhaft handlungsfähig ist. Ausgaben im Blick haben, Einnahmen ausschöpfen. Kein Gießkannenprinzip, sondern Hilfe, wo sie notwendig ist.

Hans Stollsteimer
 FWV Listenplatz 225
Stadtrat in Nagold seit 1999

Ich möchte mich auch weiterhin für die Förderung von Natur- und Umweltschutz in unserer Region einsetzen!

Hans Stollsteimer
 FWV Listenplatz 225
Stadtrat in Nagold seit 1999

Klimaschutz ist uns wichtig!

 

Aktuell steht eine neue Ausschreibung für die Stromlieferungen an die Stadt Nagold aus. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Eberhard Haizmann regte im Verwaltungsausschuss an, dass die Stadt zukünftig nur noch „grünen“ Strom, also Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energien gewonnen wird, einkaufen solle.

Dieser Vorschlag wurde von den anderen Fraktionen und der Verwaltung aufgenommen und wird derzeit geprüft.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass er umgesetzt wird.

Als Geschäftsführer der Hochdorfer Kronenbrauerei setzt Eberhard Haizmann schon länger auf eine nachhhaltige Produktion. Sein Unternehmen bezieht zu 100 Prozent grünen Strom und die notwendige Wärme wird mit einer Hackschnitzelheizung erzeugt.

Freie Wähler Nagold – Für eine starke Wirtschaft!

Wohnortnahe Arbeitsplätze tragen maßgeblich zur Attraktivität einer Stadt bei, gleichzeitig ist unsere heimische Wirtschaft eine wichtige Basis der städtischen Finanzen.

Gute Wirtschaftsförderung und erfolgreiche Ansiedlungspolitik sind seit Jahren das Markenzeichen der Nagolder Wirtschaftspolitik, die wir unterstützen.

Die Position Nagolds als Wirtschaftsschwerpunkt in der Region und als Einkaufsstadt mit viel Anziehungskraft muss erhalten und weiter ausgebaut werden.

Freie Wähler Nagold – unabhängig • engagiert • kompetent

Wir werden uns auch in Zukunft für eine solide Finanzpolitik der Stadt Nagold einsetzen!

 

Die aktuelle Haushaltslage der Stadt Nagold ist gut. Allerdings darf man nicht verkennen, dass zum einen der Stand der Verschuldung immer noch überdurchschnittlich hoch ist und zum anderen hohe notwendige Investitionen vor allem im Bereich Kinderbetreuung und Schulen warten.

Deshalb werden die Freien Wähler sich auch in Zukunft für eine solide Finanzpolitik der Stadt Nagold einsetzen: Die Ausgaben müssen stabil bleiben und die Einnahmen an der richtigen Stelle moderat erhöht werden.

Eine „Wünsch-Dir-Was“ Politik ist kurzfristig sicherlich nett, aber verbaut die Handlungsfähigkeit der Zukunft.

  • Der städtische Ergebnishaushalt hat ein Volumen von ca. 60 Millionen Euro.
  • Ca. ein Drittel davon sind Personalkosten.
  • Ca. ein Drittel davon geht in den Finanzausgleich. Zu diesen „Transferleistungen“zählt z. B. die Kreisumlage. Diese beträgt im Jahr 2019 ca. 10 Millionen Euro.
  • Von jedem Euro Gewerbesteuereinnahme verbleiben nur ca. 20 Cent in Nagold. Alles andere fließt in den Finanzausgleich.
  • Für die Kinderbetreuung im U3- und Ü3-Bereich nimmt die Stadt Nagold gut 8 Millionen Euro in die Hand. Knappe 3 Millionen Euro sind durch Zuschüsse von Land und Bund gedeckt. Über 56 Prozent der Kosten stemmt die Stadt Nagold selbst. Knappe 8 Prozent tragen die Eltern durch die Elternbeiträge.
  • Der Zuschuss für den laufenden Betrieb des Gertrud-Teufel-Seniorenzentrums lag im Jahr 2017 bei über 700.000€.
 

Bezahlbarer Wohnraum in Nagold

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, aber für viele Menschen existentiell bedeutend. Deshalb ist es wichtig, dass auch in Nagold bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.

Die Freien Wähler sind davon überzeugt, dass man diese Aufgabe nicht allein dem Markt überlassen kann. Wir setzen uns im Gemeinderat nachdrücklich dafür ein, dass die Stadt Nagold eine aktive Rolle bei der Schaffung von günstigem Wohnraum einnimmt.

Die Stadt Nagold muss eine sinnvolle Nachverdichtung anschieben und neue Baugebiete zügig erschließen, damit das Angebot auf dem Markt steigt.

Die Stadt Nagold muss eine vorausschauende Grundstückspolitik betreiben, vor allem um größere Flächen in den Besitz zu bekommen. Diese können dann an Investoren, Baugemeinschaften, Baugenossenschaften und Stiftungen (wie z.B. „Hoffnungshaus“) verkauft werden – unter der klaren Auflage beim Projekt auch günstigen Wohnraum zu schaffen.

Das jetzt an den Markt gehende Baugebiet Hasenbrunnen muss beispielhaft in diesem Sinne vermarktet werden.

Prinzipiell setzen wir uns dafür ein, dass es im Bereich von Neubauten in Nagold mehr zu einem Wettbewerb der guten Ideen kommt.

Wir wollen ansprechende Architektur in unserer Stadt.

Die Stadtteile stärken

 

Unsere Stadtteile haben Ihren eigenen Charakter – dies soll auch in Zukunft so bleiben. Mit Orts- und Sachkenntnis unserer Ortsvorsteher und der Ortschaftsräte wollen wir die Eigenentwicklung unterstützen, beispielsweise in der Gestaltung der alten Ortskerne.

In Emmingen, Mindersbach, Gündringen und Hochdorf wird in den kommenden Jahren die Ortsmitte neu geschaffen.

Zusätzliche Wohnangebote innerorts, aber auch die Ausweisung neuer Wohngebiete z. B. in Hochdorf und Vollmaringen sollen sicherstellen, dass die Infrastruktur (Kindergarten, Schulen, etc.) gehalten und ausgebaut werden kann.

Gute und zukunftsträchtige Senioren- und Pflegeeinrichtungen sind wichtig für unsere Stadt!

 

Die Schließung des städtischen Gertrud Teufel Seniorenzentrums (GTSZ) war keine Nacht- und Nebelaktion, das Thema wurde mehrere Monate intensiv im Gemeinderat und seinen Gremien behandelt. Schon seit vielen Jahren diskutieren Verwaltung und Gemeinderat über die Zukunftsfähigkeit des GTSZ.

Trotz zahlreicher Bemühungen aller Beteiligten ist es nicht gelungen, das GTSZ wirtschaftlich zu führen. Das zehnjährige Defizit bis 2017 lag bei ca. 4,5 Millionen Euro, in 2018 ergibt sich nochmals ein Verlust von über 800.000 Euro …
Um die Auflagen der neuen Landesheimbauverordnung zu erfüllen, wären nochmals Investitionen in Höhe von 7 bis 8 Millionen Euro erforderlich geworden, die Verschuldung des GTSZ wäre damit auf über 15 Millionen Euro gestiegen.

Aufgrund der spezifischen Situation des GTSZ wäre auch nach einem Umbau eine wirtschaftliche Führung nicht gewährleistet gewesen.
Die große Mehrheit des Gemeinderats hat deshalb der Schließung des GTSZ zum 30. Juni 2020 zugestimmt. Heimbewohner und Mitarbeiter werden nicht alleine gelassen. Die Stadt unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Stellensuche und die Heimbewohner werden in andere Pflegeeinrichtungen vermittelt.

Um den Bedarf an Pflegeplätzen in der Stadt auch zukünftig zu decken, entwickeln private und kirchliche Träger derzeit Pflegekonzepte an alternativen Standorten in Nagold. Diese unterstützen wir und dafür setzen wir uns auch ein.

Haushaltsrede 2019 – Ulrich Hamann für die Freien Wähler Nagold

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Großmann, sehr geehrter Herr Bürgermeister Breitling, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren, der Nobelpreisträger Albert Einstein hat einmal gesagt:

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Wie sehr beschreibt er doch die Situation unserer Zeit. Wir wissen, dass sich etwas ändern soll, etwas ändern muss und sich etwas ändern wird und doch hoffen wir, dass sich für uns möglichst wenig bis gar nichts ändert.

Es muss sich was ändern: wir brauchen mehr Wohnungen und mehr Radwege, wir brauchen mehr Kinderbetreuungseinrichtungen und größere Pausenhöfe, wir brauchen mehr regenerative Energien und mehr Glasfaser und besseren Personennahverkehr – aber – seien wir ehrlich – all das bitte weit weg von meinem Haus und meiner Straße. Denn da soll alles so bleiben, wie es ist. Und was ich vergaß: alle Maßnahmen sollten fast kein Geld kosten, so dass meine Abgaben nicht erhöht und meine Leistungen nicht gekürzt werden.

Die Quadratur des Kreises wird uns (leider) nicht gelingen. Aber der vorgelegte Haushalt stößt die richtigen Veränderungen an. Und es ist unsere Aufgabe die Menschen bei den anstehenden Veränderungen ihrer Lebenswelt mitzunehmen und ihnen die Angst vor diesen Veränderungen zu nehmen. Das ist in Nagold in den letzten Jahren und Jahrzehnten gut gelungen. Gerade die Freien Wähler wollen ohne parteipolitischen Kalkül und ohne aufgesetzte Rhetorik auch im kommenden Jahr dazu beitragen, dass sich die positive Entwicklung der Stadt fortsetzt, dass notwendige Veränderungen passieren und die Nagolder Bürgerinnen und Bürger diese nachvollziehen und mittragen können.

Zur Haushaltslage

Die Haushaltslage ist sehr gut. Die Steuereinnahmen fließen und Investitionen können aus den liquiden Mitteln getätigt werden, weil die Bewirtschaftung des Haushalts in den letzten Jahren immer sehr diszipliniert vollzogen wurde und die Steuereinnahmen sprudeln.

Die positive Grundstimmung ist allerdings seit ein paar Tagen durch die Gewissheit angekratzt, dass die Kreisumlage gegenüber dem eigentlichen Ansatz deutlich höher ausfällt. Natürlich ist man hinterher immer schlauer. Aber Vertrauen weckt solch eine Fehleinschätzung nicht, die unseren Haushalt mal so eben mit 1,4 Mio Euro belastet – und das wohl nicht nur einmalig.

Dennoch haben wir ein Zahlenwerk vorliegen, das viel Sonnenschein in sich trägt. Zugleich wird aber gerne über die dunklen Wolken, die am Horizont aufziehen, orakelt. Aber wer um seinen Weg weiß, wird sich auch von dunklen Wolken nicht aufhalten lassen. Wenn es um Investitionen in die Infrastruktur der Stadt – Strom- und Gasnetz, Radwegenetz -, in die Zukunft der Stadt – Betreuung und Bildung, ÖPNV- und in die Entwicklung der Stadt – Innenstadt und Ortsteile, inclusive dem Thema Wohnen – geht, müssen wir mit ruhiger Hand und klarem Verstand heute die Weichen stellen und notfalls auch eine Netto-Neuverschuldung einkalkulieren.

Selbstverständlich werden die Freien Wähler auch weiterhin darauf achten, dass die Ausgaben stabil bleiben und die Einnahmen sich moderat erhöhen. So werden wir auch zukünftig handlungsfähig sein.

Das Thema Wohnen
Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Das trifft Menschen sehr direkt und unmittelbar. Und es trifft immer mehr Menschen auch aus der Mitte unserer Gesellschaft. Hier liegt großer gesellschaftlicher Sprengstoff vergraben. Nahezu allen ist mittlerweile klar, dass man dieses Problem nicht allein dem Markt überlassen kann. Auf der Klausurtagung haben wir uns als Gemeinderat intensiv mit diesem Thema beschäftigt und werden in den nächsten Wochen und Monaten hier sicherlich erste Schritte gehen. Die Musterlösung gibt es gewiss nicht. Was wir aber sicherlich tun können und müssen, sind die folgenden Punkte:

  1. Geplante Baugebiete gerade in den Ortsteilen (z.B.Hochdorf-Ost, Röte III und IV in Vollmaringen) sind schnell auf den Markt zu bringen, um die Nachfrage des Marktes zu stillen. Notfalls sollten wir bei den Entwicklungen und der Umsetzung der Baugebiete uns auch externe Unterstützung dazu holen, um das Tempo zu erhöhen.
  2. Wir brauchen eine aktive Grundstückspolitik, die u.a. zum Ziel hat größere Flächen in den Besitz der Stadt Nagold zu bringen, um hier Projekte entwickeln zu können.
  3. Durch eine gezielte anschließende Vergabe dieser Projekte können wir dann den Markt steuern.
  4. Für diese Projekte müssen wir Partner finden, die gute und bezahlbare Konzepte einbringen
  5. Zudem gilt es eine intelligente, sinn- und maßvolle Nachverdichtung zu steuern.
  6. Dabei müssen wir immer mehr auf gute Architektur achten und einen Wettbewerb der guten Ideen anstoßen.

Eine Bemerkung noch an dieser Stelle zum Thema Parken im Bächlen. Hier sollte mit dem Landkreis besprochen werden, dass ungenutzte Flächen entlang der Bundesstraße in Parkraum umgewandelt werden. Die Anwohner leiden sehr unter dem tagtäglichen ungeordneten Parken im Wohngebiet. Hier werden wir in den nächsten Wochen einen Antrag einreichen.

Stadtentwicklung
Die Nagolder Innenstadt genießt bei den Menschen weit über die Region hinaus einen sehr guten Ruf. Die Innenstadt ist belebt, es gibt viele schöne Geschäfte. Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Menschen sind gerne in Nagold. Dieser Ist-Zustand hat viele Väter und Mütter: innovative Inhaber von Geschäften, eine aufmerksame Stadtverwaltung. Und als Bindeglied, Kommunikations- und Ideenbörse den City-Verein. Er hat sich bewährt und funktioniert gut. Hier und eben auch an vielen anderen Stellen bekennen sich die Freien Wähler zu einem Miteinander von Eigeninitiative und Unterstützung durch die Stadt: Die Betroffenen vor Ort sind die wahren Fachleute und die Spezialisten. Sie gilt es zu aktivieren und zu unterstützen. Der City-Verein beweist diese These Jahr um Jahr.

Damit wir auch weiterhin eine attraktive Innenstadt haben, braucht es neue Anstrengungen. Alles beim Alten zu belassen und dann zu hoffen, dass es schon irgendwie funktioniert, wäre falsch. Die Aufenthaltsqualität gilt es weiter zu erhöhen, die Balance innerhalb der Innenstadt immer wieder im Blick zu behalten. Es wäre gut, wenn Gerichtsplatz und Bahnhofstraße wieder mit der Markstraße eine Runde bilden würden. Frische Ideen, Parkplätze für Autos und zunehmend und dringend Fahrräder und vor allem E-Bikes, den Ausbau des Tages-Tourismus, mit einem besonderen Akzent auf den Rad-Tourismus und damit logischerweise auf ein durchgängiges Fahrradnetz nach und in Nagold, Kultur und Sport mitten in der Stadt– all das werden wir brauchen und müssen wir umsetzen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nagold – Hochdorf und die direkte Schienenanbindung nach Stuttgart. Hier dürfen wir nicht nachlassen.

Eine gute Gesundheitsversorgung ist für unsere Stadt elementar. Für unser Krankenhaus sprechen die gute Arbeit und die guten Zahlen. Unser Einfluss muss hier vor allem über den Kreistag geltend gemacht werden, damit diese Einrichtung mit der Qualität im Kern erhalten bleibt oder sogar ausgebaut wird. Auf die gute Versorgung mit Haus- und Fachärzten haben wir nur mittelbar Einfluss. Aber eine attraktive und prosperierende Stadt ist auch für junge Ärzte interessant.

Wichtig sind für eine Stadt auch die Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Die würdevolle Begleitung im Alter und am Ende des Lebens sind uns wichtig. Deshalb streben wir für das Gertrud-Teufel-Seniorenzentrum eine langfristig tragfähige Lösung an. Hier sollte es im Sinne einer guten Lösung keine Denkverbote geben.
Wir freuen uns, dass das Nagolder Hospiz nun bereits im Bau ist. Hier entsteht ein weiteres wichtiges Element unserer Bürgergesellschaft. Auch an diesem Projekt zeigt sich, dass die private Initiative, die dann von der öffentlichen Hand unterstützt wird, ein sehr guter Weg für ein erfolgreiches Projekt ist.

Gleiches gilt für das Bürgerbüro, dessen Arbeit dank vieler Ehrenamtlicher viel mehr bewegt, als wir erhofft hatten.

Selbstverständlich müssen wir auch unsere Ortsteile weiterentwickeln. Nach Jahren der Landflucht stehen die Anzeichen nun vor allem für Familien wieder auf Stadtflucht. Raus aufs Land, dort wo man der Natur nahe ist, die Luft gut ist und die Strukturen überschaubar sind. Wir müssen Bauland in möglichst jedem Ortsteil zur Verfügung stellen. Mittelfristig werden durch die große Mobilität der Menschen auch in den Orten Mietwohnungen einen signifikanten Anteil am Wohn-Markt haben. Aber darüber hinaus gilt es die Orte zu entwickeln. Ortsmitten zu gestalten, die zur Begegnung einladen. Es gilt einen guten ÖPNV auf die Beine zu stellen. Ganztagesangebote in Kita und Schule jeweils vor Ort bereit zu halten. Und wir brauchen die Vereine vor Ort, die Sportvereine, Musikvereine, die Feuerwehren und alle anderen. Diese freuen sich über unsere Unterstützung. Hier in den Vereinen treffen neu zugezogene und schon lange ansässige Bürger aufeinander. Hier geschieht Begegnung und dann entsteht Beziehung.

Digitalisierung
Schnelles Internet brauchen alle. Die Händler in der Innenstadt wie die Bewohner der Ortsteile, die großen Firmen wie die kleinen Start-Ups, Schulen brauchen es und bald auch Alten- und Pflegeheime. Auch hier sind wir auf externe Hilfe von Land, Bund und Telekom angewiesen. Aber als Stadt müssen wir alles ausschöpfen, was wir machen können. In der letzten HH-Rede hatten wir schon eine Stabsstelle für die Digitalisierung in der Stadtverwaltung angeregt. Fördergelder wie es sie für Schulen z.B. in der Höhe von 90% für das Glasfaserkabel gibt, liegen immer noch bereit und wir sind weit davon entfernt sie zu nutzen.

Betreuung
Bei der Betreuung von Kleinkindern und Kindern in den Kindertagesstätten haben wir in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen. Wir bieten hier in Zusammenarbeit mit den freien Trägern, dessen Engagement wir als Freie Wähler hier sehr schätzen, einen hohen Standard an. Schon heute decken die Elternbeiträge nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten und die Stadt trägt den deutlich größeren Anteil. Die Diskussion, was den Eltern wichtiger ist, ein guter Standard oder komplette Kostenfreiheit für alle, ist ganz aktuell wieder entbrannt. Natürlich wäre die Kostenfreiheit in der Kinderbetreuung wünschenswert. Aber wir gehen weiter davon aus und Umfragen belegen das auch, dass für Eltern der inhaltlich-qualitative Standard der Arbeit wichtiger ist als die komplette Kostenfreiheit für alle. Wenn wir kein Luftschloss bauen wollen, müssen wir sachlich festhalten, dass die Stadt allein die Abschaffung der Kindergartenbeiträge nicht schultern kann, ohne dass die Qualität der Arbeit leidet oder sie sich in eine komplette finanzielle Handlungsunfähigkeit begeben würde. Was wir aber tun können und müssen ist es, allen Kindern den Besuch der Kindergärten zu ermöglichen, indem Familien gestaffelt nach Einkommen und Kinderzahl nicht zu knapp unterstützt werden.

Schul- und Sozialarbeit
Die Stadt hat in den letzten Jahren für einen flächendeckenden Ausbau der Schul-Sozialarbeit viel Geld in die Hand genommen und gemeinsam mit den Schulen ein gutes Konzept entwickelt. Hier ist Nagold in jeder Hinsicht vorbildlich. Das lohnt sich nach unserer Meinung. Jungen Menschen in Not kann so pass- und zielgenau geholfen werden. In der Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und den Schul-Sozialarbeitern finden sie wirksame Unterstützung auf dem Weg zum Erwachsen-Werden. So fällt das Kind gar nicht erst in den Brunnen und wir sparen uns im doppelten Sinne komplizierte Bergungsarbeiten.

Bildung
Drei weitere wichtige Themen im Bereich der Schule sind erstens die Sanierung und teilweise Neubau der Gebäude, zweitens die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung der Ganztagesbetreuung und drittens die Digitalisierung unserer Schulen. Wir müssen es möglichst schnell ändern, dass in vielen Klassenzimmern unserer Grundschulen immer noch die Innovation des sog. „Overhaedprojektors“ vorherrscht. Diese „Innovation“ ist mehr als 30 Jahre alt. Kein Unternehmen könnte mit dreißig Jahren alten Innovationen am Markt bestehen.

Die drei genannten Aufgaben sind gewaltig: finanziell, aber auch inhaltlich. Allein die Sanierungen der Schulgebäude der Lembergschule, der Zellerschule und des OHG erfordern enorme finanzielle und organisatorische Anstrengungen von uns als Stadt. Das relativ kleine Amt für Bildung und Betreuung leistet hier seit einiger Zeit ein sehr hohes Arbeitspensum. Im Bereich der Kindertagesstätten hat sich die Pädagogische Fachberatung bewährt. Mindestens in einem der genannten drei Bereiche, vornehmlich auch in Pädagogischer Hinsicht, sollte analog dazu eine Person im Amt installiert werden, die die Amtsleitung in ähnlicher Weise entlastet.

Gute Bildung ist in einer immer komplexer werdenden Welt schon lange kein Luxus mehr. Sie ist notwendig. Und als Schulträger können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Das sollten wir aus drei Gründen tun: 1. Vor allem für die jungen Menschen. 2. Weil wir in Konkurrenz zu anderen Städten und Gemeinden stehen. Um uns herum gibt es keine Gemeinde oder Stadt, die nicht unerheblich in diesem Bereich investiert und dabei auch auf die Schülerinnen und Schüler schaut, die aktuell in Nagold zur Schule gehen. Und auch der Kreis investiert erheblich in seine Schulen, gerade auch im Bereich der Digitalisierung 3. Ist „gute Bildung für alle“ das Instrument für Chancengleichheit und damit Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Abetzgelände
Die Diskussion über das Absetzgelände in Haiterbach flammte in den letzten Wochen auch in Nagold auf. Grundsätzlich stehen wir einer lebendigen Diskussion positiv gegenüber. Sachliche Informationen über die genauen Auswirkungen eines Absetzgeländes tun sicherlich noch mehr Not. Die Bedenken der Bevölkerung sollten ernst genommen, aber nicht missbraucht werden. Von Polemik und Angstmache halten wir an der Stelle nichts. Es muss um die Sache gehen. Und in der Sache muss zunächst gesagt werden, dass wir als Stadt Überflugrechte nicht im Sinne einer Konzession vergeben können. Der Vorwurf also, dass die Stadt und das Land hier einen Handel machen würden, geht ins Leere. Die Stadt verkauft nicht irgendetwas an das Land. Land und Bund entscheiden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben autonom. Selbstverständlich müssen Grenzwerte eingehalten werden. Da werden wir genau hinschauen. Aber wenn das Absetzgelände kommt, geht es um einen Ausgleich, um eine Kompensation für die möglichen Nachteile, die durch das Absetzgelände entstehen. Über die Kompensation mit dem Land zu reden ist legitim.

Zusammenhalt in der Stadt
Die aktuellen Bürgerversammlungen sind ein gelungenes Format. Diese sollten regelmäßig, aber auch bei besonderen Anlässen stattfinden. Sie helfen die Anliegen in den Ortsteilen wahrzunehmen und die Anliegen der Stadt in die Bevölkerung zu tragen. Auch für Wohngebiete wie den Oberen Steinberg oder den Kernen könnten ähnliche Formate entwickelt werden. Das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen ist auch ein wichtiges Zukunftsprojekt.

Wir stimmen zu
Meine Damen und Herren, in dem vorliegenden Haushalt sehen wir die Gebote der Stunde berücksichtigt: Sparsamer Umgang mit den vorhandenen Geldern und Investitionen an der richtigen Stelle – in die Bereiche Wohnen, qualitativ wie quantitativ, Innenstadt- und Ortsteilentwicklung, Bildung, Digitalisierung, Verkehr und Energie. Wir müssen uns als Mittelzentrum auch in Zukunft weiterentwickeln und immer wieder neu erfinden.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Großmann, sehr geehrter Herr Bürgermeister Breitling, wir danken Ihnen für Ihr Engagement für unsere Stadt. Dieses ist beeindruckend groß. Dafür sind wir dankbar.

Allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir ebenfalls ganz herzlich. Wir erleben bei Ihnen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Identifikation.

Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien geruhsame Feiertage und ein erfolgreiches und gutes Jahr 2019.

Die Fraktion der „Freien Wähler“ ist überzeugt, dass der vorgelegte Haushaltsplan die notwendigen Veränderungsprozesse in unserer Stadt anstößt und begleitet und dass die Bürgerinnen und Bürger Nagolds diese Schritte nachvollziehen und verstehen werden. Aber die schönen Worte allein werden es nicht richten. Der Haushaltsplan ist nur der Start. Die Fußballer sagen: Entscheidend ist auf dem Platz. Einstein drückte es etwas intellektueller aus: Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. In diesem Sinne stimmen wir dem Haushaltsplan 2019 und den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe in der vorliegenden Form zu.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Ulrich Hamann