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Nagold hat gewählt!

Das vorläufige Wahlergebnis der Gemeinderatswahlen 2019 nach Auswertung von 29 Wahlbezirken (von insgesamt 29) – Stand 14:33 Uhr am 27. Mai 2019 finden Sie hier

Freie Wähler Nagold – Guter Rat für Nagold!
unabhängig • engagiert • kompetent

Wir bedanken uns bei allen, die uns Ihre Stimmen gegeben haben und sind gespannt auf das Wahlergebnis. 

 

Freie Wähler Nagold – Guter Rat und gute Tat für Nagold!

unabhängig • engagiert • kompetent

Liebe Nagolderinnen und Nagolder,

machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch und gehen Sie am 26. Mai 2019 wählen. Jede Stimme zählt! Wählen Sie mit Ihren 26 Stimmen die Freien Wähler Nagold!

Wir setzen uns für das Wohl der Stadt Nagold, seiner Teilorte und ihrer Bürgerinnen und Bürger ein.

Freie Wähler Nagold
Guter Rat für Nagold!
unabhängig • engagiert • kompetent

Guten Morgen liebe Nagolderinnen und Nagolder!

Wir sind heute bis 12 Uhr am Nagolder Wochenmarkt!

Holen Sie sich Ihre FWV-Blumenmischung bei unserem Informationsstand ab.

Sie finden uns am Fabelbrunnen in Nagold. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Freie Wähler Nagold – Guter Rat und gute Tat für Nagold!
unabhängig • engagiert • kompetent

Wählen Sie mit Ihren 26 Stimmen die Freien Wähler Nagold am Sonntag!

Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt Nagold ein.

Ulrich Hamann 
FWV Listenplatz 202
Stadtrat seit 2009

50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Lehrer und stellvertretender Schulleiter am Otto-Hahn-Gymnasium, Mitglied im KUSA, Vorstand im YOUZ, 2. Vorsitzender im VfL Nagold und Abteilungsleiter Fußball, Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in diesen Tagen erhalten Sie in einem Umschlag die Wahlprospekte für die Nagolder Gemeinderatswahlen.

Wenn Sie die Prospekte lesen, werden Sie quer über alle Parteien auf folgende Themen stoßen: Entwicklung der Stadtteile und der Innenstadt, Betreuung und Bildung, Bezahlbarer Wohnraum, Ärztliche Versorgung, Naturschutz und Nachhaltigkeit, Ehrenamt und der Wirtschaftsstandort Nagold.

Welches ist das Thema, das Ihnen am Herzen liegt?

Zu jedem dieser Themen haben wir Fachleute in unseren Reihen. Menschen, die täglich durch Ihr Tun beweisen, dass sie kompetent sind und dass ihnen das Wohl Nagolds am Herzen liegt.

Wer könnte die Ortsteile nicht besser vertreten als die jeweiligen Ortsvorsteher?

Gleich vier kandidieren für den Gemeinderat auf unserer Liste: Heida Rück (Mindersbach), Steffi Renz (Pfrondorf), Gregor Carl (Schietingen), Thomas Reimer (Schietingen). Und der Hochdorfer Ortsvorsteher Bruno Schmid kandidiert zudem noch für den Kreistag. Sie alle wissen, was die Orte brauchen und setzen sich über die Maßen für ihre Orte ein.

Die Nagolder Innenstadt ist ein Vorzeigeprojekt. Maßgeblichen Anteil daran haben der Gewerbe-Verein und der City-Verein. Der Vorsitzende des Gewerbevereins Ralf Benz kandidiert genauso für die Freien Wähler, wie die Chefin des City-Vereins und langjährige Gemeinderätin Sigi Plaschke. Einer der jungen Player in diesen Vereinen ist Christoph Leins, Geschäftsführer von Reichert 1850.

Das Thema Betreuung und Bildung wird in den nächsten Jahren inhaltlich (Ganztagesbetreuung, Digitalisierung) und finanziell (KITA Neubau im Riedbrunnen, Sanierung der Zellerschule und des OHG) eine große Rolle in der Arbeit des Nagolder Gemeinderats spielen. Die Freien Wähler haben Kandidatinnen und Kandidaten mit äußerst viel Know-How für diese notwendigen Weichenstellungen: Petra Brauer (Lehrerin und Rektorin der Lembergschule), Regine Rentschler (Lehrerin an der Realschule), Matthias Flury und Esther Betz-Börries (beide unterrichten am OHG), sowie der langjährige Stadtrat Ulrich Hamann (Lehrer und Stellvertretender Schulleiter am OHG).

Bezahlbarer Wohnraum ist ein Thema, das sehr viele Menschen existentiell betrifft. An dieser Stelle muss die Stadt nach unserer festen Überzeugung regulierend in den Markt eingreifen. Wir haben mit den Architekten Roman Benz und Michael Stikel sowie dem Malermeister Uli Ellenberger eine Reihe kompetenter Leute im Rennen, die wissen, wo im Bereich Bauen und Wohnen der Schuh drückt. Schon in den letzten zwei Jahren haben wir zahlreiche Impulse in Sachen Wohnraum in den Gemeinderat eingebracht.

Die ärztliche Versorgung gerade in den ländlichen Räumen sicher zu stellen, ist eine sehr wichtige Aufgabe. Im Kreistag vertritt uns vor allem beim Thema Krankenhaus seit fünf Jahren der Hochdorfer Zahnarzt Dr. Bruno Schmid. Für den Gemeinderat kandidiert mit Dr. Rüdiger Bronner ein junger Arzt, der im Nagolder Krankenhaus als Oberarzt arbeitet.

Für Naturschutz steht unser Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann. Als Unternehmer arbeitet er in besonderen Maße nachhaltig. Er hat im Gemeinderat angestoßen, dass die Stadt Nagold nur noch Strom aus regenerativen Energien bezieht. Die Idee einer Schienenanbindung von Nagold nach Stuttgart über Hochdorf hat er vor vielen Jahren mit angestoßen.

Nahezu alle unserer Kandidatinnen und Kandidaten engagieren sich im Ehrenamt. Die Nagolder Stadtgesellschaft lebt vom Ehrenamt. Andere reden viel – wir machen, helfen, organisieren.

Schauen Sie in unserem Flyer, da finden Sie viel Ehrenamt. Z.B. auch bei Sandra Hörmann, Manuel Klumpp – der mit 29 Jahren schon einem Fußballverein vorsteht, Ralf Klemm – der im Musikverein Emmingen und in der Stadtkapelle Nagold nicht nur trommelt, oder Helmut Blaich – einer echten Institution als Jugendleiter bei den Fußballern des VfL Nagold.

Die florierende Wirtschaft ist ein absoluter Pluspunkt Nagolds. Bei uns auf der Liste finden sich viele Fachleute. Etliche Arbeiten in verantwortlicher Position in starken Unternehmen, andere sind kleine oder große Unternehmer: Hans Stollsteimer, Michael Rapp, Kristin Weinfurth, Ulrich Häfele, Ulrich Ellenberger, Sigi Plaschke, Eberhard Haizmann, Ralf Benz, Roman Benz, Michael Stikel, Ralf Klemm, Sebastian Kalmbach, Christoph Leins. Sie alle wissen, was Verantwortung heißt und was gut für die Wirtschaft ist.

Für Naturschutz steht unser Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann. Als Unternehmer arbeitet er in besonderen Maße nachhaltig. Er hat im Gemeinderat angestoßen, dass die Stadt Nagold nur noch Strom aus regenerativen Energien bezieht. Die Idee einer Schienenanbindung von Nagold nach Stuttgart über Hochdorf hat er vor vielen Jahren mit angestoßen.

Eberhard Haizmann 
FWV Listenplatz 201

Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Stadtrat seit 1989, Mitglied im Ältestenrat und Verwaltungsausschuss
 
64 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, Dipl.-Kaufmann/Geschäftsführer, Ausschussmitglied im Gewerbe- und Cityverein Nagold

Klimaschutz ist uns wichtig! Aktuell steht eine neue Ausschreibung für die Stromlieferungen an die Stadt Nagold aus. Unser Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann regte im Verwaltungsausschuss an, dass die Stadt zukünftig nur noch „grünen“ Strom, also Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energien gewonnen wird, einkaufen solle.

Dieser Vorschlag wurde von den anderen Fraktionen und der Verwaltung aufgenommen und wird derzeit geprüft. Wir werden uns dafür einsetzen, dass er umgesetzt wird.

Als Geschäftsführer der Hochdorfer Kronenbrauerei setzt Eberhard Haizmann schon länger auf eine nachhhaltige Produktion. Sein Unternehmen bezieht zu 100 Prozent grünen Strom und die notwendige Wärme wird mit einer Hackschnitzelheizung erzeugt.

Eberhard Haizmann 
FWV Listenplatz 201

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie haben in den letzten Tagen einen Umschlag mit Wahlprospekten für die Nagolder Gemeinderatswahlen erhalten. 

Wenn Sie die Prospekte lesen, werden Sie quer über alle Parteien auf folgende Themen stoßen: Entwicklung der Stadtteile und der Innenstadt, Betreuung und Bildung, Bezahlbarer Wohnraum, Ärztliche Versorgung, Naturschutz und Nachhaltigkeit, Ehrenamt und der Wirtschaftsstandort Nagold.

Welches ist das Thema, das Ihnen am Herzen liegt? 

Zu jedem dieser Themen haben wir Fachleute in unseren Reihen. Menschen, die täglich durch Ihr Tun beweisen, dass sie kompetent sind und dass ihnen das Wohl Nagolds am Herzen liegt. 

Ulrich Hamann 
FWV Listenplatz 202

Stadtrat seit 2009

50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Lehrer und stellvertretender Schulleiter am Otto-Hahn-Gymnasium, Mitglied im KUSA, Vorstand im YOUZ, 2. Vorsitzender im VfL Nagold und Abteilungsleiter Fußball, Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde

Die Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen wird in den nächsten Jahren inhaltlich (Ganztagesbetreuung, Digitalisierung) und finanziell (KITA Neubau im Riedbrunnen, Sanierung der Zellerschule und des OHG) eine große Rolle in der Arbeit des Nagolder Gemeinderats spielen. Die Freien Wähler haben Kandidatinnen und Kandidaten mit äußerst viel Know-How für diese notwendigen Weichenstellungen: Petra Brauer (Lehrerin und Rektorin der Lembergschule), Regine Rentschler (Lehrerin an der Realschule), Matthias Flury und Esther Betz-Börries (beide unterrichten am OHG), sowie der langjährige Stadtrat Ulrich Hamann (Lehrer und Stellvertretender Schulleiter am OHG).

Ulrich Hamann 
FWV Listenplatz 202

50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Lehrer und stellvertretender Schulleiter am Otto-Hahn-Gymnasium, Stadtrat seit 2009, Mitglied im KUSA, Vorstand im YOUZ, 2. Vorsitzender im VfL Nagold und Abteilungsleiter Fußball, Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde

Die positive Entwicklung von Nagold durch das Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Gewerbeverein und City-Verein muss weiterhin unterstützt werden. Als 1. Vorsitzender des Nagolder Gewerbevereins möchte ich die Interessen der Mitglieder bestmöglich vertreten und weiter zu einer positiven Entwicklung beitragen.  
 
Auch die ärztliche Versorgung für die Nagolder Bürger, hier vor Ort, muss für die Zukunft verbessert werden! Dieses Ziel verfolgt der Neubau des Gesundheitszentrums im Benz-Carré. Mit der Fertigstellung im Jahr 2021 wird hierfür ein wichtiger Baustein gelegt. 
Ralf Benz 
FWV Listenplatz 203

KFZ-Betriebswirt/Geschäftsführer, 1. Vorsitzender Gewerbeverein Nagold, Ausschussmitglied im Cityverein, 1. stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg

Wir setzen uns ein für die Gesundheitsversorgung in Nagold!

Die ärztliche Versorgung für die Nagolder Bürger – hier vor Ort, muss für die Zukunft verbessert werden! Dieses Ziel verfolgt der Neubau des Gesundheitszentrums im Benz-Carré. Mit der Fertigstellung im Jahr 2021 wird hierfür ein wichtiger Baustein gelegt.

Ralf Benz
FWN Listenplatz 203
 

KFZ-Betriebswirt/Geschäftsführer, 1. Vorsitzender Gewerbeverein Nagold, Ausschussmitglied im Cityverein, 1. stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg

Bezahlbarer Wohnraum ist ein Thema, das sehr viele Menschen existentiell betrifft. An dieser Stelle muss die Stadt nach unserer festen Überzeugung regulierend in den Markt eingreifen. Wir haben mit den Architekten Roman Benz und Michael Stikel sowie dem Malermeister Uli Ellenberger eine Reihe kompetenter Leute im Rennen, die wissen, wo im Bereich Bauen und Wohnen der Schuh drückt. Schon in den letzten zwei Jahren haben wir zahlreiche Impulse in Sachen Wohnraum in den Gemeinderat eingebracht.

Roman Benz
FWV Listenplatz 204

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, besonders die Anbindung an Stuttgart und der Ausbau der Radwege in Nagold und barrierefreie Wege, zum Beispiel für Rollstühle, sind für mich eine Herzensangelegenheit, für die ich mich gerne in den nächsten Jahren einsetzen würde.

Esther Betz-Börries
FWV Listenplatz 205
 

Ich möchte mich auch weiterhin für ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche einsetzen!

Helmut Blaich
 FWV Listenplatz 206

Stadtrat in Nagold seit 2009

Die Ärztliche Versorgung in Nagold ist uns wichtig! Die ärztliche Versorgung sicher zu stellen, ist gerade im ländlichen Raum eine sehr wichtige und zugleich schwierige Aufgabe. Mit reinen Parolen kommt man da nicht weiter. 
 
Es braucht kompetente Arbeit und einen langen Atem. In den letzten fünf Jahren hat im Kreistag der Hochdorfer Zahnarzt Dr. Bruno Schmid hier eine genau solche Arbeit geleistet. Mit seinem hohen Fachwissen und unermüdlichen Einsatz hat einen wichtigen Beitrag für den Erhalt und den Ausbau des Nagolder Krankenhauses geleistet. 
 
Für den Gemeinderat kandidiert mit Dr. Rüdiger Bronner ein junger Arzt, der im Nagolder Krankenhaus arbeitet. Er weiß genau, was junge Ärzte bewegt. Er kennt sich beim Thema Gesundheit in allen seinen Facetten aus. Seine Kompetenz würde dem Gemeinderat Nagolds gut tun. Auch als junger Familienvater und „Bauplatzsucher“, als aufmerksamer und interessierter Bürger wäre er dort ein echter Gewinn. 
 
Mit dem Bau des Gesundheitszentrums auf dem Benz-Carée liefert unser Kandidat Ralf Benz einen wichtigen Impuls zur wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Nagold. 
Dr. med. Rüdiger Bronner 
FWV Listenplatz 208 

 Wir setzen uns für ein familienfreundliches Nagold ein. Kitas, Kindergärten und Schulen sind uns wichtig und sollen die bestmögliche Unterstützung durch die Stadt Nagold erhalten.

Matthias Flury
FWV Listenplatz 211

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der Wirtschaftsstandort Nagold weiter ausgebaut wird.

Ulrich Häfele
FWN Listenplatz
212

Gerne würde ich mich in der Zukunft für die Belange von Jung und Alt einsetzen und in die Fußstapfen meines Vaters Rudolf Bachmann und meines Großvaters Hans Bachmann treten.

Sandra Hörrmann  
FWV Listenplatz 213

Zu einer attraktiven Stadt und Wirtschaftsregion gehört bezahlbarer Wohnraum, zeitgemäße Infrastruktur mit Glasfaser für eine schnelle Internetverbindung, eine gute Bahnanbindung sowie ein abwechslungsreiches Gastronomie und Freizeitangebot. Dafür setzen wir uns ein.

Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt Nagold ein.

Sebastian Kalmbach
FWV Listenplatz 214

Eventmanager, Geschäftsführer eventBETRIEB und TEUFELWERK, Mitinitiator des AnkerBeach, Fördermitglied in verschiedenen Vereinen, Mitglied der Freiberufler im Gewerbeverein Nagold.

Ich möchte mich für die Förderung des ehrenamtlichen Engagements und die Stärkung der Vereine in Nagold einsetzen!

Ralf Klemm
 FWV Listenplatz 215

Wir engagieren uns für das Ehrenamt und die Vereine in Nagold.

Manuel Klumpp
FWV Listenplatz 216

 

Wir müssen Nagold weiter voran bringen. Wir müssen Nagold attraktiv machen für neue, innovative, kreative und junge Unternehmen – für Start-Ups.

Wir brauchen neue Ideen und müssen auch mal unkonventionell denken – out of the box.

Christoph Leins 
FWV Listenplatz 217
Unsere Nagolder Innenstadt
 
Die Nagolder Innenstadt ist ein Vorzeigeprojekt. Maßgeblichen Anteil daran haben der Gewerbe-Verein und der City-Verein. In den kommenden Jahren gilt es den Vorsprung Nagolds zu halten oder sogar auszubauen. Die Konkurrenz schläft nicht. Dem Online-Handel gilt es vor allem mit analogen Erlebnissen die Stirn zu bieten. Durch ein gutes Miteinander von Stadt und Akteuren wird das gelingen. 
 
Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Ralf Benz, kandidiert genauso für die Freien Wähler wie die Chefin des City-Vereins und langjährige Gemeinderätin Sigi Plaschke. Einer der jungen Player in diesen Vereinen ist Christoph Leins, Geschäftsführer von Reichert 1850. Im Ausschuss des City-Vereins sitzen mit Eberhard Haizmann und Ulrich Hamann zwei weitere Vertreter der Freien Wähler. 
 
Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt ein.
Christoph Leins 
FWV Listenplatz 217
Die Nagolder Innenstadt ist ein Vorzeigeprojekt. Maßgeblichen Anteil daran haben der Gewerbe-Verein und der City-Verein. In den kommenden Jahren gilt es den Vorsprung Nagolds zu halten oder sogar auszubauen. Die Konkurrenz schläft nicht. Dem Online-Handel gilt es vor allem mit analogen Erlebnissen die Stirn zu bieten. Durch ein gutes Miteinander von Stadt und Akteuren wird das Gelingen. 
 
Der Vorsitzende des Gewerbevereins Ralf Benz kandidiert genauso für die Freien Wähler wie die Chefin des City-Vereins und langjährige Gemeinderätin Sigi Plaschke. Einer der jungen Player in diesen Vereinen ist Christoph Leins, Geschäftsführer von Reichert 1850. Im Ausschuss des City-Vereins sitzen mit Eberhard Haizmann und Ulrich Hamann zwei weitere Vertreter der Freien Wähler. 
 
Wir reden nicht nur – wir setzen uns auf allen Ebenen für das Wohl der Stadt ein.
Siegrid Plaschke 
FWV Listenplatz 218
Stadträtin seit 2004, 62 Jahre, zwei Kinder, selbstständige Weinhändlerin, Mitglied im Verwaltungsausschuss, Vorsitzende des Nagolder Cityvereins, Ausschussmitglied im Nagolder Werbering 

Nagold ist die Einkaufsstadt in der Region! Besucher und auch die Nagolder lieben das besondere Flair. Wir haben eine schöne Mischung aus Geschäften, Cafés und Restaurants. Das kommt nicht von alleine.

Als Vorsitzende des Cityvereins stehe ich auch in Zukunft dafür, daß diese Qualität erhalten bleibt.

Siegrid Plaschke 
FWN Listenplatz 218

Bezahlbarer Wohnraum ist für mich ein Anliegen, für das ich mich gerne aktiv in den nächsten Jahren einsetzen möchte!
Michael Rapp  
FWV Listenplatz 219
Wir engagieren uns für unsere lebens- und liebenswürdige Stadt, unabhängig und ohne parteipolitische Bindung.
Thomas Reimer
FWV Listenplatz 220

Seit 2004 Ortschaftsrat und seit 2014 Ortsvorsteher in Schietingen.

Freie Wähler Nagold – Wir setzen uns ein für ein breit gefächertes Bildungsangebot und moderne & gut ausgestattete Schulen.

Regine Rentschler 
FWN Listenplatz 221
Ich möchte mich auch in Zukunft für eine gute Infrastruktur von Bus und Bahn in der Region einsetzen!
 
Zum Beispiel sollte der Bahnhaltepunkt Emmingen wieder geöffnet werden. Ein gutes und sicheres Radwegenetz sollte von allen Teilorten in die Kernstadt führen. Einen Stundentakt im Busverkehr sollte es auch am Abend in der Region geben.
Stefanie Renz 
FWV Listenplatz 222
Seit 2004 im Ortschaftsrat und seit 2009 Ortsvorsteherin in Pfrondorf.

Wir sind frei und ungebunden und nur den Sachthemen vor Ort verpflichtet. Wir müssen auf keine Parteizentrale Rücksicht nehmen und können in freiem Austausch unsere Meinung bilden. Dies war und ist die Stärke der Freien Wähler: ideologiefrei, sach- und problemorientiert.

Wir engagieren uns für unsere lebens- und liebenswürdige Stadt, unabhängig und ohne parteipolitische Bindung.

Heiderose Rück
FWV Listenplatz 223
Seit 2009 im Ortschaftsrat und seit 2014 Ortsvorsteherin in Mindersbach.

Wir stehen für eine solide Finanzpolitik, damit die Stadt dauerhaft handlungsfähig ist. Ausgaben im Blick haben, Einnahmen ausschöpfen. Kein Gießkannenprinzip, sondern Hilfe, wo sie notwendig ist.

Hans Stollsteimer
 FWV Listenplatz 225
Stadtrat in Nagold seit 1999

Ich möchte mich auch weiterhin für die Förderung von Natur- und Umweltschutz in unserer Region einsetzen!

Hans Stollsteimer
 FWV Listenplatz 225
Stadtrat in Nagold seit 1999

 Am 18. und 25. Mai sind wir bis 12 Uhr am Nagolder Wochenmarkt!

Holen Sie sich Ihre FWV-Blumenmischung bei unserem Informationsstand ab!

Sie finden uns am Fabelbrunnen in Nagold. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 
 
Freie Wähler Nagold – Guter Rat und gute Tat für Nagold!
unabhängig • engagiert • kompetent

Freie Wählervereinigung im Kreistag Calw – Wahlkreis Nagold

Die Freie Wählervereinigung im Wahlbezirk Nagold geht mit einer sehr attraktiven Liste in die Kreistagswahl am 26. Mai 2019.

Bisher vertritt Dr. Bruno Schmid – freiberuflicher Zahnarzt und Ortsvorsteher von Hochdorf das Kreistagsmandant der Freien Wähler im Wahlkreis Nagold. Er stellt sich wieder zur Wahl. Ferner treten die amtierenden Gemeinderäte Rudolf Bachmann – Zimmermeister in Rente aus Pfrondorf, Helmut Blaich – Rentner aus Nagold und Hans Stollsteimer – Landwirt aus Nagold-Iselshausen für den Kreistag zur Wahl an. 
 
Diese Gemeinderäte verfügen über ein langjähriges und umfassendes Wissen in der Kommunalpolitik. Mit Gregor Carl – gelernter Zimmermann, der heute in der Logistik arbeitet und Ortsvorsteher in Gündringen ist, Stefanie Renz – Einzelhandelskauffrau und Ortsvorsteherin von Pfrondorf und Heiderose Rück – Industriekauffrau und Ortvorsteherin von Mindersbach, verfügen auch diese Kandidaten über umfangreiche und wertvolle Erfahrungen in der Kommunalpolitik.
 
Das Bildungswesen ist ein ganz relevanter Faktor in der nächsten Legislaturperiode. Die Kandidatin Esther Betz-Börries, die in Nagold lebt und am Otto-Hahn Gymnasium unterrichtet, ist mit ihrem beruflichen Werdegang hier ein Mehrwert.  
 
Mit Christoph Leins, Geschäftsführer aus Nagold ist ein junger, selbstständiger Einzelhändler auf der Liste, der gerne sein breites Fachwissen einbringt.  
 
Alle Kandidatinnen und Kandidaten verfügen sowohl im beruflichen als auch im persönlichen Umfeld über eine hohe Kompetenz. Sie kommen aus der Mitte der Bevölkerung. Dies ist für uns als einzige parteiungebunde Liste bei der Kreistagswahl sehr wichtig, weil wir uns als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis verstehen. 
Wir sind frei und ungebunden und nur den Sachthemen vor Ort verpflichtet. Wir müssen auf keine Parteizentrale Rücksicht nehmen und können uns in freiem Austausch unsere Meinung bilden. Dies war und ist die Stärke der Freien Wähler: ideologiefrei, sach- und problemorientiert.
 
Unsere Schwerpunkte liegen in dem Ausbau der Infrastruktur, einem guten Bildungswesen und einer breiten medizinischen Versorgung mit zwei standortnahen Kliniken in Nagold und Calw. Dazu kommt nachhaltiges Wirtschaften bei Finanzen und Umwelt unter Berücksichtigung der Generationengerechtigkeit.
 
Die Freien Wähler sind im Kreistag die einzige Alternative zu den politischen Parteien und wir würden  uns freuen, wenn wir mit unserer attraktiven Kandidatenliste auf eine hohe Zustimmung in der Bevölkerung treffen und Sie uns in unserer kommunalpolitischen Arbeit unterstützen.

Ortsbegehung der Freien Wähler Nagold in Hochdorf.

Hochdorf – ein glücklicher Ort

Als letzten Stadtteil besuchten die Freien Wähler aus Anlass der Ende Mai anstehenden Kommunalwahlen Hochdorf, den größten Nagolder Ortsteil.

Ortsvorsteher Bruno Schmid, der für die Freien Wähler im Kreistag sitzt, führte unsere Delegation zugleich in das Neubaugebiet „Reesengarten“. Hier entstehen gerade zahlreiche neue Häuser.

Die Nachfrage ist riesengroß. Viele Menschen wollen Hochdorf gerne zu Ihrer Heimat machen Deshalb ist in Hochdorf auch schon das nächste Baugebiet in der Planung. Das Gebiet „Hochdorf Ost II“ ist fest ins Auge gefasst. Von Seiten des Ortschaftsrates wünscht man sich kreative Lösungen für die Entwicklung dieses Gebietes. „Straßen müssen nicht immer geradeaus gehen, sondern dürfen auch mal einen Bogen machen. So entstehen interessante Grundstückzuschnitte“, erläuterte Bruno Schmid und fand Zustimmung der Freien Wähler.

Auch ein paar Mehrfamilienhäuser sollen in diesem Baugebiet entstehen. Eberhard Haizmann, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler und zudem Ortschafstrat in Hochdorf, wurde nicht müde, von den Vorteilen Hochdorfs zu erzählen: Der Bahnanschluss mit Direktverbindungen nach Stuttgart, einen Nahversorger vor Ort, Geschäfte, Kinderbetreuungsangebote, eine Grundschule und ein vielfältiges Vereinsleben.

Und bald wohl auch ein Pflegeheim und betreutes Wohnen, wie Haizmann und Schmid optimistisch verkündeten. Was zum Glück noch fehlt, wussten die anwesenden Hochdorfer Bürger auch schnell: Eine bessere Anbindung des Ortes an den Bahnhof und ein schön gestalteter Ortsplatz.

Stadtrat Ulrich Hamann fasst das Gesehene und Gehörte dann zusammen: Hochdorf ist ein glücklicher Ort. Er wächst und kann damit auch in Zukunft seine nahezu perfekte Infrastruktur sicherlich erhalten. Gerade die Schienenanbindung an Hochdorf ist ein Trumpf, dessen Wert erst in den nächsten Jahren so richtig erkennbar werden wird.“

Mindersbach ist einer der kleinsten Nagolder Stadtteile, aber auch einer der lebendigsten. Schon die Lage auf dem Höhenrücken über dem Nagoldtal, das Naturschutzgebiet Mindersbacher Tal und der gepflegte Ortskern machen den Ort besonders.

Ortsbegehung der Freien Wähler Nagold in Mindersbach

Von der Dynamik im Zusammenleben und von den spannenden Entwicklungen konnten sich die Nagolder Freien Wähler im Rahmen ihrer Besuche in den Nagolder Stadtteilen ein Bild machen.

Heiderose Rück, Ortsvorsteherin und selber Kandidatin der Freien Wähler für den Gemeinderat, führte ebenso engagiert wie kenntnisreich durch „ihren Ort“.

Im Mittelpunkt steht zur Zeit die Baustelle in der Hinteren Gasse. Hier entsteht vor der Kirche ein attraktiver Platz – ferner werden die anliegenden Straßen saniert.

„Das wird richtig toll“, freut sich Heiderose Rück über die Zukunftsperspektive. Die Baumaßnahme wird mit Landesmitteln gefördert, aber auch die Stadt Nagold nimmt 600.000,- Euro in die Hand. Der neue Veranstaltungsort vor der Kirche bringt nach Einschätzung von Heiderose Rück einen großen Mehrwert für die Aufenthaltsqualität. „Das ist klasse für Mindersbach“.

Sie freut sich zusammen mit ihren Ortschaftsratskollegen, dass hier ein „richtig gutes Quartier“ entsteht. In Zukunft gibt es hier einen barrierefreien Zugang zur Kirche.

Wichtig für die Zukunftssicherung Mindersbachs ist auch das Neubaugebiet Egertle, das am Rande des Ortes entsteht. Hier werden 13 Bauplätze erschlossen. Positiv sieht Heiderose Rück in diesem Zusamenhang, dass die Ausgleichsmaßnahme in Form einer Feldhecke und der Pflanzung von viele Streuobstbäumen entlang des Radwegs auch auf Mindersbacher Gemarkung entsteht.

Wichtig für das Dorfleben ist das Mindersbacher Bürgerhaus, das stark frequentiert ist. „Wir haben ein sehr aktives Dorfleben“, sagt Heiderose Rück und spricht das Kulturleben des Orts an. Der Bürgersaal im Obergeschoß wird für die verschiedensten Veranstaltungen genutzt, vom Lichtgang bis zum Seniorennachmittag. Im Untergeschoß hat sich die Feuerwehr mit viel Eigenarbeit einen Kameradschaftsraum ausgebaut. Unterm Dach des Bürgerhauses hat jeder ortsansässige Verein eine Räumlichkeit, welche z.B. als Archiv genutzt wird.

Zum Abschluss des Rundgangs konnten sich die Freien Wähler im Sportheim einen Eindruck vom Gemeinschaftsgeist der Mindersbacher und Pfrondorfer verschaffen.

Gemeinsam wird dort das Sportheim umgebaut. Die Stadt Nagold unterstützt den Bau, der große Teil der Kosten muss aber vom SV Pfrondorf/Mindersbach getragen werden.

Über großes Interesse der Iselshauser Bevölkerung freuten sich die Nagolder Freien Wähler im Rahmen ihrer Besuche in den Nagolder Stadtteilen.

Ortsbegehung der Freien Wähler Nagold in Iselshausen

Ortsvorsteher Bruno Graf empfing die Kandidaten, Ortschaftsräte und Iselshauser Bürger an der Kirche. Hier wurde auch gleich eines der Probleme des Ortes deutlich: die Durchgangsstraße und der damit verbundene Geräuschpegel.

Bruno Graf zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des Ortes und der Unterstützung durch Verwaltung und Gemeinderat.

Einer der großen Pluspunkte Iselshausens ist die renovierte Grundschule mit 6 Klassen, eine der Schwerpunktschulen im Süden Nagolds. Mit dem Baugebebiet Hasenbrunnen, das derzeit realisiert wird, entsteht direkt im Anschluss an den Ortskern ein neues Quartier.

Feuerwehr-Kommandant Stefan Reinhardt und sein Stellvertreter Thorsten Reule empfingen die Freien Wähler am Gerätehaus. So schön das renovierte historische Bauernhaus mitten im Ort auch ist, so beengt ist die Wehr hier untergebracht. Das Einparken des Einsatzfahrzeugs ist Millimeterarbeit, auch in den übrigen Räumen herrscht drangvolle Enge. Die junge Feuerwehrabteilung mit 26 Aktiven hofft auf eine kurzfristige Lösung, die auch bereits zugesagt wurde. „Zentral, aber nicht in der Ortsmitte“, das wäre der Wunsch von Kommandant Reinhardt.

Was Baugebiete anbelangt, so sind Restflächen und Baulücken auf der Sommerhalde bebaut, die Iselshauser hoffen jetzt auf die „Calwer Decken“. Das Gebiet liegt zwar auf Nagolder Markung, gehört aber „gefühlsmäßig“ zu Iselshausen.

Der Rundgang führte die Freien Wähler vorbei am Kindergarten. Dort ist gegenüber ein schöner Platz entstanden, der vom Kindergarten und von den Vereinen genutzt wird.

„In Iselshausen ist viel investiert worden“, sagt Ortsvorsteher Graf.

Auf der Wunschliste des Ortschaftsrates steht jetzt noch der Aus- oder Umbau der Aussegnungshalle auf dem Friedhof.

Die Interessen des Stadtteils Iselshausen vertritt bei den Freien Wählern Manuel Klumpp. Er ist in Iselshausen aufgewachsen und engagiert sich hier sehr stark im Vereinsleben. Als Vorsitzender des FC Iselshausen weiß er, wie schwierig es ist engagierte Mitstreiter zu finden. Ein funktionierendes Vereinsleben ist aber von großer Bedeutung für die Vitalität eines Ortes.

Frauen dürfen in Deutschland seit 100 Jahren wählen. Inzwischen ist es für uns selbstverständlich, dass Frauen nicht nur wählen dürfen, sondern dass sie auch politische Ämter bekleiden.

Das war für die Frauen, die auf der Liste der Nagolder Freien Wähler kandidieren, Anlass für eine Wahlveranstaltung der anderen Art.

Nagolder Frauenwege

Heiderose Rück, Ortsvorsteherin in Mindersbach und Kandidatin für den Gemeinderat hatte diese Veranstaltung initiiert. Gemeinsam mit der Stadtführerin Judith Bruckner bewegten sich Männer und Frauen in der Nagolder Altstadt auf den Spuren Nagolder Frauen.

Auf eindrückliche Art schilderte Bruckner die Lebenswege dieser historischen Figuren, beginnend mit Königin Hildegard, der Gemahlin von Karl dem Großen. Mit 14 Jahren wurde sie verheiratet, brachte neun Kinder zur Welt und starb bereits mit 25 wieder bei der Geburt eines Kindes.

Anna von Hohenberg gilt als Stammmutter der Habsburger. Auch sie wurde jung verheiratet und war Mutter von 14 Kindern.

Emilie Zeller und Gottlieb Heinrich Zeller heirateten erst im hohen Alter. Die Gattin des bedeutenden Nagolder Pharmazeuten und großherzigen Stifters verwaltete das Vermögen der Familie nach seinem Tode.

Schwester Caroline, Leiterin der Nagolder Kleinkinderschule, ist eine charaktervolle Figur aus der Stadtgeschichte. Sie prägte Anfang des letzten Jahrhunderts nicht nur die Entwicklung dieser Einrichtung, sie widersetzte sich auch dem Einfluss der Nationalsozialisten auf das Nagolder „Schüle“ und wurde „als einziger Mann in Nagold“ zu dieser Zeit betitelt.

Nach diesen Ausflug in die Geschichte Nagolds, der auch sehr nachdenklich machte, ging es zum Abschluss zu einem Glas Sekt zu Christoph Leins von Reichert 1850, der für die Freien Wähler für Gemeinderat und Kreistag kandidiert. Er betonte die Bedeutung, die das Zusammenspiel von Gewerbe, Stadtverwaltung und Cityverein für den Handel in Nagold hat. Die Dynamik der Stadt Nagold hat ihn und seine Frau dazu bewogen, das Familienunternehmen mit neuen Konzepten weiterzuführen.

Mit den Stadträten Siegrid Plaschke und Helmut Blaich gab es einen ausgesprochen lebhaften Austausch über aktuelle Themen. Die Schaffung von Wohnraum, der Ausbau des Tourismus und die Versorgung von Senioren standen hier im Mittelpunkt.

Im Wahlkampf gibt es auch immer Give Aways & Werbegeschenke… Sie sollen Wirkung zeigen und in Erinnerung bleiben… Wir wollten keine Massenware – etwas Besonderes sollte es für Sie von den Freien Wählern Nagold sein!

Die FWV-Blumenmischung!

Und so wurde aus der Idee der „Guten Tat“ für Nagold ein handgemachtes Werbepräsent für Sie: Die FWV-BLUMENMISCHUNG!

Die Blumensamen hat unser Kandidat Hans Stollsteimer, Landwirt aus Iselshausen zur Verfügung gestellt. Wer seine Blühstreifen der letzten Saison kennt, freut sich schon jetzt über unsere Samenmischung und Ihr erblühen!

Unser Leitsatz „Guter Rat für Nagold“ wurde um den kleinen Zusatz „gute Tat“ ergänzt.

Die Kreativität der Architekten Stikel hat den Aufkleber mit der Anleitung für das Saatgut entstehen lassen.

Abgepackt wurde die Blumenmischung traditionell von Hand im schönen Mindersbach!

Wir verteilen die „gute Tat“ an unserem Stand auf dem Nagolder Wochenmarkt am 11., 18. und 25. Mai 2019.

Lassen Sie uns gemeinsam Nagold ein bisschen mehr zum Blühen bringen! Sie finden uns am Fabelbrunnen in Nagold und wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Freie Wähler Nagold – Guter Rat und gute Tat für Nagold!

unabhängig • engagiert • kompetent

Freie Wähler Nagold vor Ort

Am 18. und 25. Mai 2019 sind wir mit unserem Stand am Nagolder Wochenmarkt in der Nähe des Fabelbrunnens.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf viele interessante Gespräche mit Ihnen.

Die Freien Wähler waren im kleinsten Ortsteil der Stadt Nagold, in Schietingen unterwegs. 

Ortsbegehung der Freien Wähler Nagold in Schietingen am 11. April 2019

Ortsvorsteher Thomas Reimer und drei seiner Ortschaftsräte begrüßten die Gruppe am Rathaus. Dort wurde die Örtlichkeit vorgestellt. Neben dem Rathaus befindet sich hier auch der Kindergarten und der Jugendraum – alles ganz praktisch unter einem Dach.

Thomas Reimer, gleichzeitig auch Kandidat der Freien Wähler für den Gemeinderat, sieht den Rückgang der Einwohnerzahlen seines Dorfes um 20 Prozent innerhalb der letzten 10 Jahren mit Sorge. Damit verbunden ist die Belegung des Kindergartens auf momentan 12 Kinder gesunken. Das große Problem Schietingens: Momentan sind keine Bauplätze mehr vorhanden und die Erweiterung des Neubaugebiets Wezenäcker stellt sich aufgrund der Grundstücksverhandlungen als schwierig dar.

Zugleich aber hat sich in Schietingen in den letzten Jahren viel getan: Der Dorfplatz wurde 2014 neu und großzügig gestaltet und zeigt sich mit dem im Jahr 2017 renovierten unteren Backhaus und dem häuslich verbundenen Dorfgemeinschaftsraum als Dorfmittelpunkt für den z.B. ortseigenen Weihnachtsmarkt am 3.Advent. 

Stolz präsentierten die Ortschaftsräte ihr in 2015 neugebautes Feuerwehr-Gerätehaus, das zuvor in einer einsturzgefährdeten Unterkunft, auf dem alten Dorfplatz, untergebracht war.

Als mittelfristiges Anliegen möchten die Schietinger Gemeindevertreter die Bahn-Haltestelle Gündringen/Schietingen verwirklichen. 

Auch der überregionale Radweg Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee aus Richtung Nagold kommend in Richtung Untertalheim sei ein großes Anliegen. 

Beide Themen stießen bei den Kandidaten der Freien Wähler auf eine positive Resonanz. „Die Themen Radwege und die Elektrifizierung der „Kulturbahn“ wollen die Freien Wähler in der nächsten Legislaturperiode des Gemeinderats mit voranbringen.“, bestätigte Manuel Klumpp, der das erste Mal für den Gemeinderat kandidiert.

100 Jahre Frauenwahlrecht – seit 1919 dürfen Frauen wählen und gewählt werden!

Dieses Jubiläum möchten die Freien Wähler Nagold gerne feiern!

Die Freien Wähler Nagold haben für die Wahl am 26. Mai 2019 acht weibliche Kandidatinnen auf der Liste für den Gemeinderat. Acht Frauen, die bereit sind, sich den Aufgaben in der Kommunalpolitik zu stellen. Diese acht Frauen kommen aus ganz unterschiedlichen Aufgabengebieten; Lehrerinnen, Ortvorsteherinnen, eine Schulleiterin, Selbstständige und Frauen, die in der Wirtschaft in verschiedenen Bereichen tätig sind.

Frauen, die sich im Jahr 2019 den Herausforderungen stellen möchten. Die für die Themen in der neuen Legislaturperiode mit ihrem Wissen und ihrem Engagement eintreten.

Zusammen mit diesen Frauen möchten die Freien Wähler Nagold gerne zu einem informativen Nachmittag einladen.

Treffpunkt ist am Samstag, den 27.April 2019 um 17 Uhr an der Wachsenden Kirche.

Dort startet eine kostenlose Führung mit Judith Bruckner, unter dem Titel „Auf den Spuren starker Frauen in Nagold“. Wussten Sie, dass sowohl die Stammmutter Europas als auch die Stammmutter der Habsburger ganz eng mit Nagold verbunden sind?

Doch nicht nur Königinnen haben in Nagold Spuren hinterlassen. Auch in Bereichen wie Bildung, Sozialfürsorge, Gesundheit, Kommunalpolitik und Unternehmensführung, leisteten Frauen Herausragendes. Nehmen Sie teil an einer Zeitreise und erfahren Sie an besonderen Plätzen Interessantes über die bemerkenswerten Frauenpersönlichkeiten aus Nagold.

Nach dieser gut 1-stündigen Führung treffen wir uns im Reichert 1850 Café. Hier werden sich die Kandidatinnen kurz vorstellen – um danach – bei einem Glas Prosecco – zu Gesprächen zur Verfügung zu stehen!

Wir laden die interessierte Öffentlichkeit herzlich zu unserem Rundgang und zum Treffen danach ein!

Emmingen freut sich auf den neuen Dorfplatz

Ortsbegehung der Freien Wähler Nagold in Emmingen am 5. April 2019

Vertreter des Emminger Ortschaftsrats und Kandidaten der Freien Wähler trafen sich am vergangenen Freitag zum Ortsrundgang.

Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Oskar Huber besichtigten die Teilnehmer zunächst das Emminger „Kleinod“, das alte Emminger Kinderschüle, das von freiwilligen Helfern liebevoll renoviert wurde.

Anschließend erläuterte der Ortsvorsteher die Pläne für den neuen Dorfplatz, dessen Fertigstellung bis Ende 2020 geplant ist.
Der Rundgang ging weiter zum geplanten Baugebiet „Obere Kirchenäcker“ am Ortsrand von Emmingen. Dort sollen ab Ende nächsten Jahres 26 wunderschön gelegene Bauplätze entstehen. Der Bedarf an Bauplätzen im drittgrößten Stadtteil von Nagold ist groß, so der Ortsvorsteher Oskar Huber.
Die Gemeindevertreter äußerten gegenüber den Freien Wählern und ihren Kandidaten noch mehrere Anliegen, die sie gerne in den kommenden Jahren in Emmingen verwirklichen möchten. So besteht schon seit langem der Wunsch nach einer Bahnhaltestelle mit einem Park-and-Ride-Platz, eine durchgehende Radwegeverbindung in die Kernstadt, die Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets. Auch die Erweiterung der Ganztagesbetreuung in Schule und Kita stehen auf der Wunschliste.

 

Die Kandidaten nahmen bei ihrem Ortsteilbesuch einen sehr positiven Eindruck mit. Emmingen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem sehr attraktiven, lebenswerten Ort entwickelt.

Die Stadtteile stärken

 

Unsere Stadtteile haben Ihren eigenen Charakter – dies soll auch in Zukunft so bleiben. Mit Orts- und Sachkenntnis unserer Ortsvorsteher und der Ortschaftsräte wollen wir die Eigenentwicklung unterstützen, beispielsweise in der Gestaltung der alten Ortskerne.

In Emmingen, Mindersbach, Gündringen und Hochdorf wird in den kommenden Jahren die Ortsmitte neu geschaffen.

Zusätzliche Wohnangebote innerorts, aber auch die Ausweisung neuer Wohngebiete z. B. in Hochdorf und Vollmaringen sollen sicherstellen, dass die Infrastruktur (Kindergarten, Schulen, etc.) gehalten und ausgebaut werden kann.

Absetzgelände – sachliche Diskussion tut Not

In den vergangenen Wochen wurde in der Diskussion um das Absetzgelände oft unsachlich argumentiert und Ängste geschürt.

Die Gegner sprechen von einem „Militärflugplatz“, tatsächlich handelt es sich aber um ein reines Absprunggelände.

Die Nagolder Bürger als auch die Gemeinderäte entscheiden nicht, ob das Absprunggelände kommt oder nicht, sondern alleine Bund und Land.

Die Bedenken der Bürger müssen aber ernst genommen und die gesetzlichen Grenzwerte bzgl. Lärm und Umweltverträglichkeit müssen eingehalten werden.

Sollte das Absetzgelände aber tatsächlich kommen, besteht unsere Aufgabe darin, unsere Wünsche und Ausgleichsforderungen zu formulieren und bei der Landesregierung vorzubringen.

Denkbar sind z. B. Elektrifizierung der Bahnstrecke Hochdorf-Nagold mit einem neuen Haltepunkt Gündringen, Förderung von Städtischen Einrichtung u. ä..

Um die Interessen unserer Stadt zu wahren, ist eine sachliche Diskussion aller Beteiligten notwendig.

Gute und zukunftsträchtige Senioren- und Pflegeeinrichtungen sind wichtig für unsere Stadt!

 

Die Schließung des städtischen Gertrud Teufel Seniorenzentrums (GTSZ) war keine Nacht- und Nebelaktion, das Thema wurde mehrere Monate intensiv im Gemeinderat und seinen Gremien behandelt. Schon seit vielen Jahren diskutieren Verwaltung und Gemeinderat über die Zukunftsfähigkeit des GTSZ.

Trotz zahlreicher Bemühungen aller Beteiligten ist es nicht gelungen, das GTSZ wirtschaftlich zu führen. Das zehnjährige Defizit bis 2017 lag bei ca. 4,5 Millionen Euro, in 2018 ergibt sich nochmals ein Verlust von über 800.000 Euro …
Um die Auflagen der neuen Landesheimbauverordnung zu erfüllen, wären nochmals Investitionen in Höhe von 7 bis 8 Millionen Euro erforderlich geworden, die Verschuldung des GTSZ wäre damit auf über 15 Millionen Euro gestiegen.

Aufgrund der spezifischen Situation des GTSZ wäre auch nach einem Umbau eine wirtschaftliche Führung nicht gewährleistet gewesen.
Die große Mehrheit des Gemeinderats hat deshalb der Schließung des GTSZ zum 30. Juni 2020 zugestimmt. Heimbewohner und Mitarbeiter werden nicht alleine gelassen. Die Stadt unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Stellensuche und die Heimbewohner werden in andere Pflegeeinrichtungen vermittelt.

Um den Bedarf an Pflegeplätzen in der Stadt auch zukünftig zu decken, entwickeln private und kirchliche Träger derzeit Pflegekonzepte an alternativen Standorten in Nagold. Diese unterstützen wir und dafür setzen wir uns auch ein.

Freie Wähler werfen einen Blick in die Innenstadt

Wie die meisten anderen Fraktionen auch sind die Freien Wähler in diesen Tagen in verschiedenen Nagolder Ortsteilen unterwegs.

Aber wie läuft es eigentlich in der Innenstadt?

Auch hier wollen sich die Freien Wähler einen Blick vor Ort machen und laden deshalb interessierte Bürgerinnen und Bürger

am Mittwoch, den 3. April

zu einem kleinen Stadtrundgang ein.

 

Auf dem Stadtrundgang sollen verschiedene Themen näher beleuchtet werden.

Los geht es um 17.30 Uhr bei der KITA im Riedbrunnen. Roman Benz, Kandidat der Freien Wähler für den Gemeinderat, wird direkt vor Ort seine Pläne für den Neubau einer weiteren KITA gleich neben der seit der Landesgartenschau bestehenden KITA erläutern.

Entlang der Schillerstraße wird er dann mit seinem Fachwissen neue Gebäude und sanierte Gebäude unter die Lupe nehmen.

Auch Ralf Benz ist auf der Kandidatenliste der Freien Wähler zu finden. Er wird auf dem „Benz-Careé“ die bisherige Entwicklung des Geländes beleuchten und auch auf seine Pläne für ein Ärztehaus auf diesem Gelände eingehen. Angesichts des drohenden Ärztemangels auch in Nagold ein sehr bedeutendes Projekt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nagold.

Eines der wichtigsten Neubauprojekte der letzten Jahre in Nagold war das Anker-Areal. Auch hier haben die Freien Wähler mit Ulrich Häfele einen Kandidaten, der aus erster Hand Informationen über die Entstehung des markanten dreiteiligen Gebäudes geben kann.

Weiter geht es dann zum Modehaus Reichert1850. Geschäftsführer Christoph Leins, der für den Gemeinderat und den Kreisrat kandidiert, wird hier über Freud und Leid eines Nagolder Einzelhändlers berichten. Viele junge Akteure wie er versuchen die Attraktivität der Innenstadt hoch zu halten und nach Möglichkeit zu verbessern. Angesichts des boomenden Online-Handels keine leichte Aufgabe.

Davon weiß dann auch Sigi Plaschke zu berichten. Sie besuchen wir in ihrem Weinladen am Unteren Markt. Sie ist schon lange als Gemeinderätin und im Gewerbeverein, im City-Verein und im Werbering ehrenamtlich für die Stadt Nagold aktiv und hat ein waches Auge auf die Entwicklung der Innenstadt.

Vom Weinladen aus werfen wir dann noch einen Blick auf den Pausenhof des OHG. Hier werden die Teilnehmer am Stadtrundgang vom Stadtrat Ulrich Hamann noch über die Planungen für das Parkhaus Nord informiert. Wenn alles glatt läuft, werden hier schon im Herbst die Bagger rollen.

Nach dem Gang durch die Stadt besteht noch die Möglichkeit im Adler einzukehren und über das Gesehene und Gehörte ins Gespräch zu kommen.

Ortsrundgang der Freien Wähler im Süden Nagolds.

Ortsteil Vollmaringen ist auf Wachstumskurs

Im Rahmen Ihrer Ortsteilbesuche besuchten die Freien Wähler mit einer großen Delegation den Nagolder Ortsteil Vollmaringen. 
 
Schnell wurde beim Ortsdurchgang mit Ortsvorsteher Daniel Steinrode deutlich: Dieser Stadtteil ist auf Wachstum ausgerichtet. Bauplätze sind heiß begehrt, die Warteliste ist lang und so stehen auf der Wunschliste des Ortschaftsrates die Realisierung der Baugebiete Röte III und IV ganz oben. Langfristig hätte man gerne 2000 Einwohner in Vollmaringen. „Dann haben wir auch mittel- und langfristig eine stabile Infrastruktur mit einem Laden, einem Kindergarten, einer Grundschule und einer guten Busanbindung. Auch die Vereine würden davon profitieren“, erläuterte der Ortsvorsteher den Stadträten und Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler. Diese sehen angesichts der Knappheit von Wohnraum gerade auch in den Ortsteilen noch viel Potential. 
 
„Aufgrund der großen aktuellen Nachfrage sollten wir die verschiedenen Baugebiete in den Ortsteilen schnell an den Markt bringen“, befürwortete der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Eberhrad Haizmann ein hohes Tempo bei der Entwicklung der Gebiete.  
 
Auch viele kleine Vollmaringer Betriebe und Firmen möchten wachsen. „Deshalb brauchen wir das Gewerbegebiet ‚Schönbächle‘.“, erklärte der „Vollmaringen-Beauftragte“ der Freien-Wähler Gemeinderatsfraktion Hans Stollsteimer. Ortsvorsteher Steinrode erläuterte, dass auch die Feuerwehr immer mehr Mitglieder aufweise. Der deshalb notwendige Neubau des Feuerwehrgerätehauses solle auch hier im neuen Gewerbegebiet realisiert werden. In das bisherige Gerätehaus könnte die Verwaltungsstelle einziehen. Sie wäre dann auch endlich barrierefrei zu erreichen.  
 
Anders als in vielen anderen Gemeinden und Städten kann man in den Verwaltungsstellen der Nagolder Ortsteile nahezu alle Dinge erledigen, die im Bürgerbüro angeboten werden. „Dieser Service ist in jedem Fall erhaltenswert!“, waren sich die auch die vier anwesenden Ortsvorsteher, die auf der Gemeinderats-Liste der Freien Wähler zu finden sind, einig: Heida Rück aus Mindersbach, Steffi Renz aus Pfrondorf, Thomas Reimer aus Schietingen und Gregor Carl aus Gündringen. 
 
Ein abschließender Blick auf den Vollmaringer Dorfplatz beendete den Ortrundgang. Hier finden die zahlreichen und sehr aktiven Vollmaringer Vereine exzellente Bedingungen für Feste und Feiern vor. „Solche Plätze, an denen Menschen sich begegnen und gemeinsam feiern können, sind sehr wichtig für einen Ort. Vereine und Begegnungsräume sind wichtige Elemente für einen lebendigen Ort und bieten die Möglichkeit, dass sich neu Zugezogene schnell in einem Ort wohlfühlen. Deshalb unterstützen die Freien Wähler Vereine und setzen sich für gut gestaltete Ortsmitten ein.“, gab Stadtrat Ulrich Hamann abschließend zu Protokoll. 
 

In der kommenden Woche sind die Freien Wähler weiter in den Ortsteilen unterwegs:

Am Montag, den 25.3. führt uns Gregor Carl durch Gündringen. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am Rathaus.

Am Mittwoch steht dann Iselshausen mit Bruno Graf auf dem Programm. Hier ist der Treffpunkt wieder das Rathaus, allerdings um 18.00 Uhr.

Am Donnerstag geht es weiter nach Mindersbach zu Heida Rück. Hier ist 17.00 Uhr die Zeit und der Ort auch wieder das Rathaus direkt in der Ortsmitte.

Unsere Nagolder Ortsteile im Fokus

 

In den letzten Wochen hatten sich die Freien Wähler in Hinsicht auf die kommenden Gemeinderatswahlen intensiv mit dem Thema Schulen beschäftigt.

Im März und April nun steht nun vor allem das Thema Ortsteile auf der Agenda.

„Die Entwicklung der Ortsteile liegt uns sehr am Herzen. Sie werden in den nächsten Jahren wachsen, weil hier viel Wohnraum entstehen wird. Deshalb machen wir uns ein Bild vor Ort“, stellt Fraktionsvorsitzender Eberhard Haizmann klar.

„Die Ortsteile sollen attraktiv und interessant sein. Dazu gehört eine gute Infrastruktur, eine gute Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, gute Kindergärten und Schulen, gestaltete Ortsmitten, die zur Begegnung einladen und lebendige Vereine.“ ergänzt Sigi Plaschke, die schon seit vielen Jahren nicht nur Stadträtin, sondern auch Ortschaftsrätin in Hochdorf ist.

„Dass wir von der Stärkung der Ortsteile nicht nur sprechen, sondern uns aktiv dafür einsetzen, kann man alleine schon daran ablesen, dass auf unseren Listen für die Gemeinderats- und Kreistagswahl gleich fünf von acht Ortsvorsteherinnen und Ortvorstehern stehen“, wirft Ulrich Hamann, seit zehn Jahren Stadtrat, ein.

„Wer für seinen Ortsteil aktiv ist, hat automatisch Einblick und Interesse an der Entwicklung der ganzen Stadt“, erklärt die Mindersbacher Ortvorsteherin Heida Rück ihre Motivation für die Kandidatur zum Gemeinderat.

Freie Wähler Nagold. Guter Rat für Nagold.

Wir machen uns ein Bild vor Ort!

Einen ersten Besuch statteten die Freien Wähler schon dem Ortsteil Pfrondorf ab. Hier führte sie Ortsvorsteherin Steffi Renz durch die Straßen.

Sie kandidiert auch auf der Liste der Freien Wähler und steht in der Entwicklung ihres Ortes vor großen Aufgaben. Das alte Schulhaus, das prägend in der Ortsmitte steht, soll nun endlich einer neuen Nutzung zugeführt werden. Lagerflächen für die Vereine müssen dringend gefunden werden. Neue Baugrundstücke sollen an den Markt.

Viele Menschen zieht es in das idyllisch und schön gelegene Pfrondorf. Immer wieder bekommt Steffi Renz Anfragen, ob es denn Bauplätze gebe. Und muss immer wieder passen.

Auch im Bereich Naturschutz ist Steffi Renz mit ihrem Ortschaftsrat aktiv. So wurde ein Trockenbiotop angelegt und die weitere Offenlegung des Wäschbachs ist angedacht.

 

Die Tour durch die Ortsteile setzen die Freien Wähler im März in Vollmaringen (20.3.) und Gündringen (25.3.) fort. Hier trifft man sich immer um 17 Uhr in der Ortsmitte. Am 27. März ist in Iselshausen der Treffpunkt um 18 Uhr an der Halle und am 28.3. in Minderbach wieder um 17 Uhr vor dem Rathaus.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzugehen, Informationen zu bekommen, Anliegen vorzubringen und Fragen zu stellen.

Klimaschutz ist uns wichtig!

 

Aktuell steht eine neue Ausschreibung für die Stromlieferungen an die Stadt Nagold aus. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Eberhard Haizmann regte im Verwaltungsausschuss an, dass die Stadt zukünftig nur noch „grünen“ Strom, also Strom, der ausschließlich aus regenerativen Energien gewonnen wird, einkaufen solle.

Dieser Vorschlag wurde von den anderen Fraktionen und der Verwaltung aufgenommen und wird derzeit geprüft.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass er umgesetzt wird.

Als Geschäftsführer der Hochdorfer Kronenbrauerei setzt Eberhard Haizmann schon länger auf eine nachhhaltige Produktion. Sein Unternehmen bezieht zu 100 Prozent grünen Strom und die notwendige Wärme wird mit einer Hackschnitzelheizung erzeugt.

Unsere Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019:

 

Ralf Benz, Nagold, Roman Benz, Nagold, Esther Betz-Börries, Nagold, Helmut Blaich, Nagold, Petra Brauer, Nagold, Rüdiger Bronner, Nagold, Gregor Carl, Gündringen, Ulrich Ellenberger, Nagold, Matthias Flury, Nagold, Ulrich Häfele, Nagold, Eberhard Haizmann, Hochdorf, Ulrich Hamann, Nagold, Sandra Hörrmann, Pfrondorf, Sebastian Kalmbach, Nagold, Ralf Klemm, Emmingen, Manuel Klumpp, Nagold, Christoph Leins, Nagold, Siegrid Plaschke, Hochdorf, Michael Rapp, Mindersbach, Thomas Reimer, Schietingen, Regine Rentschler, Nagold, Stefanie Renz, Pfrondorf, Heiderose Rück, Mindersbach, Michael Stikel, Nagold, Hans Stollsteimer, Vollmaringen, Kristin Weinfurth, Nagold.

Für den Kreistag bewerben sich:

Bruno Schmid, Hochdorf, Rudolf Bachmann, Pfrondorf, Esther Betz-Börries, Nagold, Helmut Blaich, Nagold, Gregor Carl, Gündringen, Christoph Leins, Nagold, Stefanie Renz, Pfrondorf, Heiderose Rück, Mindersbach und Hans Stollsteimer, Vollmaringen.

Freie Wähler Nagold – Wir machen uns ein Bild vor Ort und erkunden die Vielfalt der Nagolder Schullandschaft:

Zu Besuch in der Lembergschule und in der Realschule.

 

Lembergschule

Realschule

Strahlender Schlusspunkt unserer Schulbesuche: Die Sanierung der Lembergschule weckt Lust auf weitere Schulsanierungen.

Auf dem Lemberg sah die Abordnung der Freien Wähler zum Abschluss ihrer Schulbesuche zwei ganz unterschiedliche Schulgebäude.

In der Lembergschule sind die Sanierungsarbeiten im Endspurt und viele Klassenzimmer und der Verwaltungstrakt erstrahlen schon im neuen Glanz.

Das Gebäude der Realschule hingegen ist in die Jahre gekommen. Da aktuell noch die Sanierung der Zellerschule und des OHG im Fokus stehen, mahnt der Rektor der Christiane-Herzog Realschule Andres Kuhn unablässig, dass man die Realschule nicht vergessen solle. Dabei werden es in den nächsten Jahren vor allem die kleinen Schritte sein, die gegangen werden müssen. Ein paar neue Fenster sind schon im Anmarsch und der neue Aufenthaltsraum, den die Schüler selber geplant haben, ist schon fix und fertig. Viele weitere kleine und große Aufgaben am und im Gebäude warten.

Eine ansprechendere und altersgemäße Gestaltung des Pausenhofs wünschte sich der Elternbeiratsvorsitzende der CHR Markus Geißler.

Die schlechten Busverbindungen zur Realschule aus den nördlichen Stadtteilen sprach Sandra Hörmann, Kandidatin für den Gemeinderat und in Pfrondorf wohnend, an. Die Schüler müssen am ZOB umsteigen. „Wir haben den Schulträger darauf hingewiesen und hoffen auf eine Verbesserung.“, bemerkte dazu CHR Konrektor Bernd Jung.

Ab dem kommenden Schuljahr werden größere Realschulen wie die CHR einen zweiten Konrektor bekommen. Aktuell sucht man im beengten Rektoratsbereich nach Räumen für ein Büro. „Ein Konrektor führt viele vertrauliche Gespräche mit Kollegen, Eltern und Schülern. Man kann ihn nicht einfach zu jemanden mit reinsetzen.“, befand Manuel Klumpp, der für die Freien Wähler kandidiert.

Den Wunsch nach mehr Autonomie, mehr finanziellen Spielräumen und Unterstützung bei den Themen Wartung von digitalen Geräten und Öffentlichkeitsarbeit durch den Schulträger nahm die Besuchergruppe der Freien Wähler mit.

„Wir werden als Gemeinderat in den nächsten Jahren darauf achten, dass die Rahmenbedingungen sich auch hier an der CHR beständig verbessern.“, versprach der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Gemeinderat Eberhard Haizmann den Vertretern der Schule.

Ein komplett anderes Bild in Sachen Gebäudezustand bot sich den Besuchern der Freien Wähler in der Lembergschule. An vielen Stellen wird zwar noch kräftig gebaut, aber vieles ist schon fertig. Und es ist gut geworden.

Rektorin Petra Brauer, die selber auf der Liste der Freien Wähler kandidiert, zeigte glücklich große und helle Klassenzimmer und viele Raumwünsche, die in Erfüllung gehen. Dass so eine umfangreiche Sanierung in der heutigen Zeit genau im Kostenrahmen bleibt, ist umso erfreulicher und spricht für die Architekten und die Mitarbeiter der städtischen Verwaltung.
Drei Punkte brennen Petra Brauer auf der Seele:

  • 1. Beamer und Dokumentenkameras auch für die Klassenzimmer der Erst- und Zweitklässler.
  • 2. Die Organisation des Ganztagesbetriebs. Es ist sehr schwer ausreichend qualifiziertes Personal in ausreichender Menge zu bekommen. So leidet allzu oft die Qualität der Betreuung. Matthias Flury sah die Idee der Freien Wähler bestätigt: „Wir brauchen ein städtisches Ganztageskonzept, das sich an tatsächlich Bedarfen orientiert und über eine gute Betreuungsqualität verfügt.“
  • 3. Und vor allem der fehlende Hausmeister an der Lembergschule. Krankheit und Engpässe gibt es immer wieder. Aber eine Sanierung im Endstadium ist ohne Hausmeister schwierig. Gerade jetzt in der Endphase wird Petra Brauers Unterricht immer wieder unterbrochen, weil ein Handwerker noch ganz dringend etwas braucht oder eine Frage hat. „Nicht gerade förderlich für den Unterrichtserfolg“, bemerkt Freie-Wähler Kandidatin Regine Rentschler, die an der benachbarten Realschule unterrichtet.

„Die Sanierung der Lembergschule macht Lust auf die weiteren Sanierungen.“, fasst Heida Rück, früher selber Schülerin der Lembergschule und heute Ortsvorsteherin von Mindersbach, den Besuch in ihrer ehemaligen Schule zusammen.

Stadtrat Ulrich Haman lässt die insgesamt sechs Schulbesuche der Freien Wähler Revue passieren und kommt zum Ergebnis: „Nagold hat gute Schulen, hier wird mit viel Herzblut tolle Arbeit geleistet. Engagierte Schulleitungen, Lehrer-Kollegien und Elternbeiräte leisten sehr viel zum Wohle der Kinder. Die Sanierungen aller Gebäude sind wirklich notwendig und werden die Arbeit des Gemeinderates in den nächsten Jahren bestimmen. Als eine der großen Aufgabe an den Schulträger nehmen wir aus den Schulbesuchen mit, dass wir eine zentrale Steuerung der Verwaltung in den Bereichen Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit und Ganztagesbetreuung brauchen.“

 
 

Freie Wähler Nagold – Wir machen uns ein Bild vor Ort und erkunden die Vielfalt der Nagolder Schullandschaft

Besuch der Freien Wähler Nagold in der Zellerschule und am Otto-Hahn-Gymnasium

 

Zellerschule

Otto-Hahn-Gymnasium

Wie läuft der Unterricht an einer Gemeinschaftsschule? Was bewegt die größte Schule Nagolds, das Otto-Hahn-Gymnasium? Gemeinderäte und Kandidaten der Nagolder Freien Wähler machten sich direkt vor Ort ein Bild.
 
An der Zellerschule wurden sie von Konrektor Steffen Schneider direkt in ein Klassenzimmer der Gemeinschaftsschule geführt. Sogleich fielen den Besuchern die vielen Arbeitsmaterialien und Ordner ins Auge.
 
Diese braucht es, so erklärte Rektor Ulrich Schubert, um das für die Gemeinschaftsschule typische individualisierte Lernen, das Lernen im eigenen Tempo zu ermöglichen. Jedes Kind hat einen eigenen wöchentlichen Arbeitsplan. Je nach Leistungsfähigkeit des Kindes stehen Aufgaben aus drei verschiedenen Niveaustufen zur Verfügung. In Absprache zwischen Lehrer, Schüler und Eltern arbeitet jedes Kind in jedem Fach auf dem für ihn passenden Niveau.
 
Dazu braucht es eigentlich mehr Platz als es ein Klassenzimmer bietet. Deshalb hofft die Zellerschule auf einen Anbau, der Platz für so genannte Lernateliers bietet, in den die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht von Lehrern selbständig arbeiten können. Aktuell ist man im Gespräch mit der Stadt wo und wie diese zusätzlichen Flächen entstehen können.
 
Die Freien Wähler versprachen sich im Gemeinderat dafür einzusetzen, dass man hier bei den Planungen nicht zu kurz springt.
 
Roman Benz, Kandidat der Freien Wähler für einen Platz im Stadtrat und von Beruf Architekt, sah die aktuellen Pläne eher kritisch. „Bei den vermutlich recht hohen Kosten entsteht zu wenig großzügige Fläche.“
 
Zunächst aber steht noch die Sanierung des aktuellen Gebäudes auf dem Plan. Davon betroffen ist auch die Grundschule. Diese hat vor allem einen großen Platzbedarf in Hinsicht auf den Ganztagesbetrieb. Hier werden aktuell über 100 Kinder betreut. „Mehr geht nicht“, bemerkte Rektor Ulrich Schubert. „Der Bedarf steigt, deshalb muss die Stadt Nagold ein Gesamtkonzept erstellen, wo und in welcher Qualität in Nagold zukünftig Ganztagesbetreuung angeboten werden soll.“, konstatierte Ulrich Hamann, der das schon in seiner Haushaltsrede für die Freien Wähler im Stadtrat gefordert hatte.
 
Über den Pausenhof des Schul-Campus gelangte die Besuchergruppe der Freien Wähler direkt zum Otto-Hahn-Gymnasium. Dort begrüßten sie Schulleiter Walter Kinkelin und Heike Blessmann, die dem Vorstand der Elternschaft des OHG angehört.
 
Schon im Foyer brachte der Schulleiter seinen größten Wunsch vor: die Aula. Bei den Sanierungs- und Neubauplänen für das OHG spielt die Aula als Begegnungs- und Veranstaltungsort die zentrale Rolle. Kinkelin erklärte, dass für eine große Schule die Identitätsstiftung eine schwierige Aufgabe sei. Und dafür brauche es dringend eine Aula. Das leuchtet den Besuchern ein, die sich teilweise noch erinnern konnten, dass früher große Veranstaltungen im dunklen Foyer des OHG stattfanden – aber auch das geht seit einigen Jahren aus Gründen des Brandschutzes nicht mehr.
 
Ansonsten sieht Walter Kinkelin seine Schule gut aufgestellt. Er berichtet stolz von zahlreichen Erfolgen bei Wettwerben und der Teilnahme an etlichen Schulversuchen. So gibt es vier „Tabletversuchsklassen“. Von der sehr guten medientechnischen Ausstattung konnten sich die Freien Wähler überzeugen.
 
Die Lehrer haben Zugriff auf das im gesamtem Gebäude vorhandenen WLAN und können so immer wieder sinnvoll auf digitale Medien in ihrem Unterricht zurückgreifen. Problematisch sei einzig und allein die Betreuung der zahlreichen Geräte. Hier regten Ralf Benz und andere Kandidaten der Freien Wähler an, dass die Stadt Nagold eine technische Lösung für alle Schulen vorantreibe und dann über einen städtischen Mitarbeiter oder ein Unternehmen auch die Wartung für alle Geräte übernehme. Dieses Modell habe sich z.B. in Herrenberg bewährt.
 
Auch in Sachen Werbung für die vielfältige und gut aufgestellte Schulstadt Nagold sahen die aktuellen und zukünftigen Stadträte der Freien Wähler eine wichtige zentrale Aufgabe der Stadt Nagold. Matthias Flury verwies in diesem Zusammenhang auf die Schulbroschüre der Stadt Rottenburg und Heida Rück auf die kleine Zeitungsbeilage der beruflichen Schulen im Landkreis.
 
„Eine pädagogische Fachkraft für den Schulbereich hätte bei den Themen Digitalisierung, Ganztagesbetreuung und Außendarstellung schon ordentlich zu tun.“, griff der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Eberhard Haizmann eine Forderung seiner Fraktion aus der Haushaltsrede auf.
 
Abschließend berichtet Esther Betz-Börries, zum einen Kandidatin der Freien Wähler, zum anderen Lehrerin am OHG vom Projekt „Akku Pro“. Schülerinnen und Schüler des OHG fungieren bei diesem Projekt als Lernbegleiter für Schülerinnen und Schüler der Zellerschule. Das einstmals von Ilselore Wiedmann imitierte und immer noch sehr erfolgreiche Projekt wird aktuell von ihr betreut und bildet so die passende Klammer um den Besuch der Freien Wähler auf dem Schulcampus Innenstadt.
 
Einen Ausblick in die zukünftigen Aktivitäten der Freien Wähler gibt dann noch Stadtrat Ulrich Hamann: „Das Thema Schule werden die Freien Wähler durch einen Besuch der Lembergschule und der Christiane-Herzog Realschule abrunden.
 
Im März stehen dann Besuche der Ortsteile an. Zudem soll die Lage der Senioren in Nagold in einem Gespräch mit dem Stadtseniorenbeirat besprochen werden.
 
Im April ist dann geplant, die Themen Kinderbetreuung, Gesundheit und Innenstadtentwicklung in den Fokus zu nehmen.“

Freie Wähler Nagold – Wir machen uns ein Bild vor Ort!

Unsere Begehungen in den Nagolder Ortsteilen

 

Pfrondorf

Mittwoch, 13. März, 17.00 Uhr

Vollmaringen

Mittwoch, 20. März, 17.00 Uhr

Gündringen

Montag, 25. März, 17.00 Uhr

Iselshausen

Mittwoch, 27. März, 18.00 Uhr

Mindersbach

Donnerstag, 28. März, 17.00 Uhr

Innenstadt Nagold

Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr

Emmingen

Freitag, 5. April, 17.00 Uhr

Schietingen

Donnerstag, 11. April, 17.00 Uhr

Hochdorf

Donnerstag, 25. April, 17.00 Uhr

Unsere Stadtteile haben alle ihren eigenen Charakter – dies soll auch in Zukunft so bleiben. Mit Orts- und Sachkenntnis wollen wir die Eigenentwicklung unterstützen, beispielsweise in der Erneuerung und Gestaltung der alten Ortskerne.

Zusätzliche Wohnraumangebote sollen sicherstellen, dass die Infrastruktur gehalten und ausgebaut werden kann.

Wir wollen uns persönlich ein Bild vor Ort über die Situation in den einzelnen Ortsteilen machen.

Gerne stehen wir Ihnen an diesen Terminen auch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Freie Wähler Nagold – unabhängig • engagiert • kompetent

Besuch der Freien Wähler Nagold in der Kernenschule und in der Grundschule Vollmaringen

 

Kernenschule

Grundschule Vollmaringen

Wie gut sind unsere Grundschulen ausgestattet? Wie ist der aktuelle Stand der Digitalisierung in den kleinen Schulen? Gemeinderäte und Kandidaten der Nagolder Freien Wähler machten sich direkt vor Ort ein Bild in den Grundschulen in Vollmaringen und im Kernen.

Sie treffen auf hochmotivierte Schulleitungen, die Kinder mögen, mit hohem Idealismus arbeiten, in ihren Schulen viel bewegen und froh sind, dass sie Schulsozialarbeiterinnen an den Schulen haben. Sie sehen helle Schulräume. Und doch drückt der Schuh, vor allem wenn es um die Themen Digitalisierung und Unterstützung durch den Schulträger geht.

Die Vollmaringer Rektorin Irene Breitling führte die Delegation in den Computerraum der Schule, der vor 10 Jahren mit Geldern des Fördervereins eingerichtet worden ist. Heute werden die veralteten Computer höchstens noch als Schreibmaschinen benutzt. „Das ist nicht mehr Schule von heute, das ist nicht einmal mehr Schule von gestern“, bemerkt sie emotional. Die engagierte Pädagogin, die seit 10 Monaten Schulleiterin in Vollmaringen ist, hat genaue Pläne, wie Digitalisierung in der Schule aussehen soll: 20 Tablets, ein Beamer und eine funktionierende Internetverbindung. Das wäre ihr Wunsch. Den alten Computerraum würde sie gerne zum Lehrerzimmer umfunktionieren.

Für Irene Breitling hat die Arbeit in der kleinen, überschaubaren Schule viele positive Seiten. Sie kennt jeden ihrer 57 Schüler, hat ein kleines, engagiertes Team, ein intelligent strukturiertes Schulgebäude mit großzügigem Pausenhof und Spielplatz. 11 Stunden in der Woche sind offiziell für die Rektoratsarbeit vorgesehen, der zusätzliche Arbeitsaufwand und die Verantwortung werden kaum vergütet. „Das muss man aus Idealismus machen“, sagt sie.

Für Frust sorgen technische Dinge. Die Internetverbindung funktioniert nicht, 2 Wochen lang war das Telefon außer Gefecht. „Da fühlt man sich als kleine Grundschule schon benachteiligt“, meint sie und fordert mehr Unterstützung von der Stadt als Schulträger.

Ähnlich äußern sich Jürgen Morlock und Silke Lenz, die für die Grundschule im Kernen verantwortlich zeichnen. Jürgen Morlock ist als Rektor der Grundschule in Emmingen auch für die Grundschule im Kernen verantwortlich, die im Alltag mehr oder weniger von seiner Kon-Rektorin Silke Lenz geführt wird. Auch Ihnen brennt das Thema Digitalisierung unter den Nägeln. Gerne würden sie die Kinder mit Hilfe aktueller Technik mit den Chancen und Risiken der digitalisierten Welt vertraut machen. Gerade haben sie einen Medienentwicklungsplan fertig gestellt und möchten diesen nun gerne schnell umsetzen. Daneben sehen sie im über 50 Jahre alten Schulgebäude einen nicht unerheblichen Sanierungsstau: Elektrische Leitungen, die von Seiten des Arbeitsschutzbeauftragten des Landes schon angemahnt wurden; ein Fenster, das nicht mehr schließt; eine Fußleiste, die seit zwei Jahren fehlt; ein Pausenhof, der eher trostlos daherkommt. Es sind oft Kleinigkeiten, die nicht viel Geld kosten würden, die den Alltag erschweren. So berichtet Silke Lenz, dass sie mit den Schülerinnen und Schülern die Papierlieferung, die mangels Zufahrt zur Schule an die Straßenkante geliefert wird, in die Schule tragen muss. Resigniert zeigt Silke Lenz der Abordnung der Freien Wähler auch ein kaputtes Sofa in den Räumen der Mittagsbetreuung, das nicht ersetzt wird. Dennoch spüren die Besucher, dass auch im Kernen zwei Vollblut-Pädagogen unterwegs sind, die mit viel Engagement und großem Einsatz für Ihre Schülerinnen und Schüler alles geben. Gut, dass Nagold solche tollen Schulleiter und Schulleiterinnen hat!

Die Freien Wähler möchten diese wertvolle Arbeit an den Schulen auch in der kommenden Periode des Gemeinderats unterstützen. Matthias Flury, Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium, sagt dazu: „Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren ein zentrales Thema sein. Hier braucht die Stadt Nagold dringend einen Masterplan, der vor allem auch die Wartung und Betreuung der Geräte mit bedenkt.“ Und seine OHG-Kollegin Esther Betz-Börries ergänzt: „Gerade auch die Schulleiterinnen und Schulleiter der kleinen Schulen brauchen mehr Unterstützung bei den vielen kleinen Problemen des Alltags . Hier muss in der Verwaltung eine Person sein, die die Anliegen der Schulen aufnimmt und alles Notwendige in Gang setzt, um Lösungen zu erzielen.“

Neben Esther Betz-Börries und Matthias Flury finden sich mit der Rektorin der Lembergschule Petra Brauer und dem stellvertretenden Schulleiter und Stadtrat Ulrich Hamann noch weitere Pädagogen auf der Kandidatenliste der Freien Wähler. Ulrich Hamann bemerkt dazu: „Die größten Investitionen der Stadt Nagold in den nächsten Jahren liegen im Schulbereich. Da ist es gut, dass wir als Freie Wähler in dem Bereich viel Kompetenz in den Reihen haben.“

Freie Wähler Nagold – Für eine starke Wirtschaft!

Wohnortnahe Arbeitsplätze tragen maßgeblich zur Attraktivität einer Stadt bei, gleichzeitig ist unsere heimische Wirtschaft eine wichtige Basis der städtischen Finanzen.

Gute Wirtschaftsförderung und erfolgreiche Ansiedlungspolitik sind seit Jahren das Markenzeichen der Nagolder Wirtschaftspolitik, die wir unterstützen.

Die Position Nagolds als Wirtschaftsschwerpunkt in der Region und als Einkaufsstadt mit viel Anziehungskraft muss erhalten und weiter ausgebaut werden.

Freie Wähler Nagold – unabhängig • engagiert • kompetent

Wir werden uns auch in Zukunft für eine solide Finanzpolitik der Stadt Nagold einsetzen!

 

Die aktuelle Haushaltslage der Stadt Nagold ist gut. Allerdings darf man nicht verkennen, dass zum einen der Stand der Verschuldung immer noch überdurchschnittlich hoch ist und zum anderen hohe notwendige Investitionen vor allem im Bereich Kinderbetreuung und Schulen warten.

Deshalb werden die Freien Wähler sich auch in Zukunft für eine solide Finanzpolitik der Stadt Nagold einsetzen: Die Ausgaben müssen stabil bleiben und die Einnahmen an der richtigen Stelle moderat erhöht werden.

Eine „Wünsch-Dir-Was“ Politik ist kurzfristig sicherlich nett, aber verbaut die Handlungsfähigkeit der Zukunft.

  • Der städtische Ergebnishaushalt hat ein Volumen von ca. 60 Millionen Euro.
  • Ca. ein Drittel davon sind Personalkosten.
  • Ca. ein Drittel davon geht in den Finanzausgleich. Zu diesen „Transferleistungen“zählt z. B. die Kreisumlage. Diese beträgt im Jahr 2019 ca. 10 Millionen Euro.
  • Von jedem Euro Gewerbesteuereinnahme verbleiben nur ca. 20 Cent in Nagold. Alles andere fließt in den Finanzausgleich.
  • Für die Kinderbetreuung im U3- und Ü3-Bereich nimmt die Stadt Nagold gut 8 Millionen Euro in die Hand. Knappe 3 Millionen Euro sind durch Zuschüsse von Land und Bund gedeckt. Über 56 Prozent der Kosten stemmt die Stadt Nagold selbst. Knappe 8 Prozent tragen die Eltern durch die Elternbeiträge.
  • Der Zuschuss für den laufenden Betrieb des Gertrud-Teufel-Seniorenzentrums lag im Jahr 2017 bei über 700.000€.
 

Schwarzwälder Bote, 17. Februar 2019 – Von Uwe Priestersbach

Nagold

Die Hälfte der Kandidaten ist neu

Unter dem Motto „unabhängig, engagiert, kompetent“ haben jetzt auch die Freien Wähler im Nagolder Gemeinderat ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im Mai präsentiert. „Wir sind von der politischen Ausrichtung in der Mitte angesiedelt“, sagt Eberhard Haizmann.
26 Kandidaten schicken die Freien Wähler in den Nagolder Gemeinderats-Wahlkampf. / Foto: Priestersbach / Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Bei dieser Gelegenheit spricht der Fraktionschef mit Blick auf die 26 Kandidaten von einem breiten Spektrum. So seien ganz unterschiedliche Berufsgruppen auf der Liste vertreten, ebenso praktisch alle Altersgruppen und acht Frauen. Die Hälfte der Kandidaten im 26-köpfigen Bewerberfeld ist neu aufs Kandidatenkarussell aufgesprungen, wobei sechs der amtierenden sieben Freien Wähler im Gemeinderat erneut antreten.

Als „besonderes Kennzeichen“ bei den Freien Wählern bezeichnet Stadtrat Ulrich Hamann den Umstand, dass auf der Kandidatenliste viele Leute stehen, „die sich schon ehrenamtlich zum Wohle der Stadt engagieren“ – sei es in Vereinen, Bürgerforum, Urschelstiftung sowie City- oder Gewerbeverein. Eine weitere Besonderheit: Fünf der acht Ortsvorsteher aus den Nagolder Stadtteilen kandidieren bei den Freien Wählern. „Unsere parteiliche Unabhängigkeit bewegt viele zur Kandidatur“, ist Ulrich Hamann überzeugt.

Vor fünf Jahren waren die Freien Wähler mit sieben Sitzen in den Nagolder Gemeinderat eingezogen, und das ist auch in diesem Jahr das Minimalziel. Insgeheim fände man es natürlich optimal, wenn die Freien Wähler wieder die acht Sitze aus dem Jahr 2009 erreichen würden.

Dass in diesem Jahr unter Umständen erstmals ein Kommunal-Wahlkampf mit härteren Bandagen als früher geführt werden könnte, ist auch den Freien Wählern in den vergangenen Wochen nicht entgangen. „Ein bisschen Wahlkampf vertragen wir schon“, macht Ulrich Hamann deutlich. Gleichzeitig wünsche man sich aber, „dass der Nagolder Geist im Wahlkampf und in der kommenden fünfjährigen Wahlperiode vorherrscht“.

„Wir brauchen Glasfaserkabel an den Schulen“

Inhaltlich sieht man vor allem den bezahlbaren Wohnraum in Nagold als „Mega-Thema“ der nächsten Jahre, doch auch die Innenstadt-Entwicklung steht im Fokus der Freien Wähler. In Sachen Innenstadt sieht man Nagold zwar gut aufgestellt, doch man dürfe nicht schlafen, damit dies auch in Zukunft so bleibe, wie Eberhard Haizmann unterstreicht. Als beherrschendes Finanzthema der kommenden Jahre sehen die Freien Wähler die Schulsanierungen und die Kinderbetreuung. Dazu gehört für den Pädagogen Ulrich Hamann auch das Thema Bildung und Digitalisierung – und seiner Meinung nach „brauchen wir Glasfaserkabel an den Schulen“. Doch auch in den Stadtteilen soll es sich gut leben lassen, weist Hamann auf die notwendige Infrastruktur hin.

Für den Gemeinderat kandidieren auf der Liste der Freien Wähler Ralf Benz, Nagold, Roman Benz, Nagold, Esther Betz-Börries, Nagold, Helmut Blaich, Nagold, Petra Brauer, Nagold, Rüdiger Bronner, Nagold, Gregor Carl, Gündringen, Ulrich Ellenberger, Nagold, Matthias Flury, Nagold, Ulrich Häfele, Nagold, Eberhard Haizmann, Hochdorf, Ulrich Hamann, Nagold, Sandra Hörrmann, Pfrondorf, Sebastian Kalmbach, Nagold, Ralf Klemm, Emmingen, Manuel Klumpp, Nagold, Christoph Leins, Nagold, Siegrid Plaschke, Hochdorf, Michael Rapp, Mindersbach, Thomas Reimer, Schietingen, Regine Rentschler, Nagold, Stefanie Renz, Pfrondorf, Heiderose Rück, Mindersbach, Michael Stikel, Nagold, Hans Stollsteimer, Vollmaringen, Kristin Weinfurth, Nagold.

Rudolf Bachmann kandidiert nur noch für den Kreistag

Für den Kreistag bewerben sich Bruno Schmid, Hochdorf, Rudolf Bachmann, Pfrondorf, Esther Betz-Börries, Nagold, Helmut Blaich, Nagold, Gregor Carl, Gündringen, Christoph Leins, Nagold, Stefanie Renz, Pfrondorf, Heiderose Rück, Mindersbach und Hans Stollsteimer, Vollmaringen.

Bezahlbarer Wohnraum in Nagold

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, aber für viele Menschen existentiell bedeutend. Deshalb ist es wichtig, dass auch in Nagold bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.

Die Freien Wähler sind davon überzeugt, dass man diese Aufgabe nicht allein dem Markt überlassen kann. Wir setzen uns im Gemeinderat nachdrücklich dafür ein, dass die Stadt Nagold eine aktive Rolle bei der Schaffung von günstigem Wohnraum einnimmt.

Die Stadt Nagold muss eine sinnvolle Nachverdichtung anschieben und neue Baugebiete zügig erschließen, damit das Angebot auf dem Markt steigt.

Die Stadt Nagold muss eine vorausschauende Grundstückspolitik betreiben, vor allem um größere Flächen in den Besitz zu bekommen. Diese können dann an Investoren, Baugemeinschaften, Baugenossenschaften und Stiftungen (wie z.B. „Hoffnungshaus“) verkauft werden – unter der klaren Auflage beim Projekt auch günstigen Wohnraum zu schaffen.

Das jetzt an den Markt gehende Baugebiet Hasenbrunnen muss beispielhaft in diesem Sinne vermarktet werden.

Prinzipiell setzen wir uns dafür ein, dass es im Bereich von Neubauten in Nagold mehr zu einem Wettbewerb der guten Ideen kommt.

Wir wollen ansprechende Architektur in unserer Stadt.
Geplantes Absetzgelände – Besuch der Freien Wähler Nagold in Renningen
Um Informationen aus erster Hand ging es den Nagolder Freien Wählern bei zwei Besuchen in Renningen. Auf dem Absetzgelände im dortigen Ortsteil Malmsheim machten sich Gemeinderäte und Kandidaten direkt vor Ort ein Bild. Das Gelände ist an die Firma Bosch zur Erweiterung ihres Forschungszentrums verkauft worden. 
 
Als Ersatz ist der Platz auf der Höhe zwischen Gündringen und Haiterbach im Gespräch, was auch in Nagold für Diskussionen sorgt. Die Renninger haben seit Jahrzehnten Erfahrungen mit den Militärs.
 
Gesprächspartner der Delegation war der Renninger Bürgermeister Faißt, vor Jahren übrigens Leiter des Hauptamtes in Nagold. Den Freien Wähler ging es vor allem um konkrete Fakten. Wie sieht ein solches Gelände aus? Wie nimmt man die Militärflugzeuge wahr? Wie groß ist die Beeinträchtigung der Renninger durch das Absetzgelände? 
 
Auf die Lärmbelästigung angesprochen berichtet Faißt : „Die Flugzeuge, mit denen Bundeswehr und Amerikaner den Platz überfliegen, hört man kaum. Die Amerikaner kommen ab und zu mit Hubschraubern, die sind so weit oben, dass sie auch nicht laut sind. Da ist ein Rettungshubschrauber über der Stadt schon ein ganz anderes Erlebnis. Die Bundeswehr fliegt mit einer Transall. Es ist immer die gleiche Flugrichtung von West nach Ost. Renningen darf nicht überflogen werden.  Die setzen 6-7 Soldaten ab, das zwei bis drei Mal hintereinander, die Soldaten sammeln sich am Rande des Geländes und fahren mit kleinen Bussen wieder weg“.  
 
Die Flüge werden angemeldet. Nach einzelnen Flugübungstagen höre man dann wochenlang gar nichts mehr. „Die genehmigten Tage nutzen die nie aus. Wir erleben hier Sprünge, keine Manöver. Material wird sehr selten abgesetzt.“ 
 
Von den Nagolder Freien Wählern wird Faißt auf die Befürchtung angesprochen, der Partner Bundeswehr halte sich vielleicht noch an die Abmachungen, die amerikanischen Militärs seien doch aber dafür bekannt, dass sie machten, was sie wollten. Der Renninger Bürgermeister berichtet von einem Vorfall vor einigen Jahren. Damals seien die Amerikaner unangemeldet mit einem riesigen Hubschrauber aufgetaucht. Nach einer Intervention bei der Bundewehr sei der Spuk schnell wieder vorbei gewesen. „So ärgerlich das war, so beruhigend war es, dass sofort etwas geschehen ist.“  Etwas Ähnliches habe er seither nicht wieder erlebt.
In Malmsheim ist das Militärgelände nur 200 Meter vom nächsten Wohngebiet entfernt. Das Gelände ist nicht abgegrenzt, es wird auch während der Absprünge der Fallschirmspringer nicht gesperrt.
 
Wolfgang Faißt gab klare Antworten. „Was  die Wohnqualität anbelangt, gibt es für uns überhaupt keine Beeinträchtigung“, konstatiert er. Faißt spricht aus eigener Erfahrung. Er wohnt selber neben dem Gelände.
Der Renninger Schultes redet über die Bedeutung, die Bosch weit über die Grenzen seiner Stadt hinaus hat. 
„Es wird hier 2000 Arbeitsplätze in der Grundlagenforschung von Bosch geben. Im Raum Stuttgart sind Fachkräfte Mangelware. Der Einzugsbereich des Bosch-Zentrums werde deshalb bis  weit in den Nordschwarzwald hinein reichen, so die Einschätzung des Bürgermeisters. „Aus Nagold und Haiterbach höre ich oft den Satz: Wir bekommen Lärm und Dreck, ihr bekommt die Arbeitsplätze.“ In Renningen sieht man das anders. Nach Faißts Einschätzung wird seine Kommune, so sehr ihm Bosch auch willkommen ist, einen erheblichen Zuwachs an Verkehrsbelastung verkraften müssen. Er sieht auf der anderen Seite auch für die Nachbarkreise einen klaren Zugewinn. 
 
Der Besuch auf dem Rathaus war der zweite Ausflug der Nagolder Freien Wähler in den Nachbarkreis. Ein Teil der Gemeinderatsfraktion und Kandidaten hatten ein paar Tage zuvor schon die Gelegenheit wahrgenommen ein Absetzmanöver der Amerikaner in Malmsheim zu beobachten.
 
Dabei konnte man sich vor Ort einen Eindruck von Lautstärke und Ablauf machen. Es bestand die Gelegenheit zum Gespräch mit Vertretern der Bundeswehr, des Staatsministerium in Stuttgart aber auch mit einer Kreisrätin der Grünen, die ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Geländes wohnt. Dass keiner der Kritiker aus Haiterbach oder Nagold anwesend war ist für die Freien Wähler symptomatisch für die Auseinandersetzung mit diesem Thema. Ihrer Einschätzung nach wird die Debatte dominiert von Mutmaßungen, Polemik und unbelegten Behauptungen. 
 
Die Freien Wähler werden auch bei diesem Thema ihre Entscheidung auf der Basis von Fakten und eigenem Augenschein treffen. 

Schwarzwälder Bote, 17.Januar 2019 – Von Roland Buckenmaier

Nagold

Sie verstehen sich als Realos

Seit 20 Jahren liefern sich Freie Wähler und die CDU in Nagold ein konservatives Pingpong-Spiel: Wechselseitig löst man sich als stärkste Fraktion ab. Die Christdemokraten liegen derzeit mit acht Sitzen vorn – noch. Eberhard Haizmann, Chef der Freien Wähler im Stadtrat, ist guter Dinge, nach der Kommunalwahl im Mai wieder auf Platz 1 zu stehen. Was ihn so positiv stimmt? „Eine sehr gute Kandidatenliste“, sagt er.

Foto: Buckenmaier / Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Schon seit Monaten tüftelt die FWV-Spitze um Haizmann, Ulrich Hamann und Siegrid Plaschke am 26-köpfigen Bewerberfeld. Da steckt viel Mühe drin, weil man „Querschläger“ tunlichst vermeiden will. Während andere Parteien ihre Listen mit Parteigängern füllen, schaut man bei den Freien Wählern vor allem auch darauf, ob es menschlich passt. „Dafür“, sagt Haizmann, „verbringt man zuviel Zeit miteinander, als dass man sich noch bei jeder Fraktionssitzung ärgern will.“

Kurz vor Weihnachten war nur noch eine Handvoll Bewerberplätze vakant, die in den vergangenen Tagen aber besetzt wurden. Die Freien Wähler setzen zum einen auf bekannte Gesichter, voran auf die im Stadtrat sitzenden politischen Schwergewichte. Mit Eberhard Haizmann stellte man 2014 den unangefochtenen Stimmenkönig, Siegrid Plaschke rangierte im Stimmenranking auf Platz 4. Nur einer der sieben amtierenden FWV-Stadträte tritt nicht mehr an: Rudolf Bachmann, (69), der sich nach 30 Jahren Kommunalpolitik altershalber zurückziehen will. Auf der anderenSeite setzen die „Freien“ auf Erneuerung: 13, also die Hälfte der Kandidaten, sind neu aufs Kandidatenkarussell aufgesprungen. „Die muss man erst mal finden“, sagt Haizmann, der mit nicht weniger Genugtuung auf eine weitere Besonderheit seiner Truppe verweist: Von den acht Ortsvorstehern in Nagold kandidieren fünf auf den beiden FWV-Listen für Gemeinderat und Kreistag. „Das ist ein klares Bekenntnis“, konstatiert Stadtratskollege Ulrich Hamann, „dass wir Nagold als Ganzes sehen“. Zugleich sei das FWV-Bewerberfeld ein Spiegelbild dessen, was in Nagold ehrenamtlich geleistet werde – mit Repräsentanten aus Vereinen, Bürgerforum, Urschelstiftung, City- oder Gewerbeverein.

Politisch werben die Freien Wähler für die kommenden fünf Jahre – wie gehabt – mit einer „konstruktiven Sachpolitik“. Damit sei Nagold in der Vergangenheit gut gefahren. Parteigezänk sei ihnen fern, betonen sie unisono, aber wie Stadtratskollege Daniel Steinrode von der SPD jüngst öffentlich über den Stillstand Nagolds räsoniert hatte, echauffiert die „Freien“ doch. „Wer Nagold schlecht redet, liegt einfach voll daneben“, meint Siegrid Plaschke, ehrenamtlich auch Vorsitzende des Cityvereins.

Im Gegenteil: „Es scheint so“, sagt Plaschke, „dass wir in Nagold in den letzten Jahren vieles richtig gemacht haben.“ Haizmann gibt die Devise aus: „nicht nachlassen.“ Dies gelte nicht nur bei der Innenstadtentwicklung, sondern auch bei der Digitalisierung, im Bildungsbereich oder auch in der Frage, wie in Nagold bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann. Mit der Initiative „Hoffnungshaus“ im Hasenbrunnen sieht man die Stadt hier auf einem guten Weg. „Sachpolitik, ohne Lärm darum zu machen“ sei oberste Maxime, sagt Haizmann. Oder wie es Fraktionskollegin Plaschke ausdrückt: „Wir verstehen uns als Realos im Gemeinderat.“ Umso mehr stoßen ihnen im bereits angelaufenen Kommunalwahlkampf Polemik und Agitation auf, vor allem mit Blick auf das umstrittene Absprunggelände bei Haiterbach. Dass in Flugblättern mit Fotomontagen von Tieffliegern über Nagolds Innenstadt agitiert werde, stößt bei Eberhard Haizmann auf null Verständnis: „Im Moment wird der Bevölkerung vorgegaukelt, dass die Stadt Nagold mitentscheidet. Das kann sie nicht.“ Er plädiert stattdessen für eine sachlich-konstruktive Begleitung dieser Pläne. Zuerst gelte es die Gutachten abzuwarten: „schauen, was rauskommt“. Und es werde „kein Mauschelgeschäft geben“, verspricht Plaschke. offiziellen Versammlung am 28. Januar im Hochdorfer Braustüble bleibt die Kandidatenliste der Freien Wähler noch unter Verschluss, dafür machte Fraktionschef Haizmann vor der Wahl Interna öffentlich: In der nächsten Legislaturperiode will der heute 64-Jährige den Fraktionsvorsitz abgeben. Sein Nachfolger steht schon parat, sofern der Wähler als Souverän dem Vorschlag folgt: Ulrich Hamann (50), in der Stadt vielfach engagierter Pädagoge, soll dann genug Zeit haben, sich als Fraktionschef einzuarbeiten.

Dass hier ein Wechsel bevorsteht, konnten kommunalpolitische Beobachter schon an einer geänderten Rollenverteilung erkennen: Nicht Fraktionschef Haizmann hatte in den vergangenen Jahren wie üblich die Haushaltsrede für die Freien Wähler gehalten, sondern sein 50-jähriger Kollege Hamann.

 
 
Haushaltsrede 2019 – Ulrich Hamann für die Freien Wähler Nagold
 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Großmann, sehr geehrter Herr Bürgermeister Breitling, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren, der Nobelpreisträger Albert Einstein hat einmal gesagt:

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Wie sehr beschreibt er doch die Situation unserer Zeit. Wir wissen, dass sich etwas ändern soll, etwas ändern muss und sich etwas ändern wird und doch hoffen wir, dass sich für uns möglichst wenig bis gar nichts ändert.

Es muss sich was ändern: wir brauchen mehr Wohnungen und mehr Radwege, wir brauchen mehr Kinderbetreuungseinrichtungen und größere Pausenhöfe, wir brauchen mehr regenerative Energien und mehr Glasfaser und besseren Personennahverkehr – aber – seien wir ehrlich – all das bitte weit weg von meinem Haus und meiner Straße. Denn da soll alles so bleiben, wie es ist. Und was ich vergaß: alle Maßnahmen sollten fast kein Geld kosten, so dass meine Abgaben nicht erhöht und meine Leistungen nicht gekürzt werden.

Die Quadratur des Kreises wird uns (leider) nicht gelingen. Aber der vorgelegte Haushalt stößt die richtigen Veränderungen an. Und es ist unsere Aufgabe die Menschen bei den anstehenden Veränderungen ihrer Lebenswelt mitzunehmen und ihnen die Angst vor diesen Veränderungen zu nehmen. Das ist in Nagold in den letzten Jahren und Jahrzehnten gut gelungen. Gerade die Freien Wähler wollen ohne parteipolitischen Kalkül und ohne aufgesetzte Rhetorik auch im kommenden Jahr dazu beitragen, dass sich die positive Entwicklung der Stadt fortsetzt, dass notwendige Veränderungen passieren und die Nagolder Bürgerinnen und Bürger diese nachvollziehen und mittragen können.

Zur Haushaltslage

Die Haushaltslage ist sehr gut. Die Steuereinnahmen fließen und Investitionen können aus den liquiden Mitteln getätigt werden, weil die Bewirtschaftung des Haushalts in den letzten Jahren immer sehr diszipliniert vollzogen wurde und die Steuereinnahmen sprudeln.

Die positive Grundstimmung ist allerdings seit ein paar Tagen durch die Gewissheit angekratzt, dass die Kreisumlage gegenüber dem eigentlichen Ansatz deutlich höher ausfällt. Natürlich ist man hinterher immer schlauer. Aber Vertrauen weckt solch eine Fehleinschätzung nicht, die unseren Haushalt mal so eben mit 1,4 Mio Euro belastet – und das wohl nicht nur einmalig.

Dennoch haben wir ein Zahlenwerk vorliegen, das viel Sonnenschein in sich trägt. Zugleich wird aber gerne über die dunklen Wolken, die am Horizont aufziehen, orakelt. Aber wer um seinen Weg weiß, wird sich auch von dunklen Wolken nicht aufhalten lassen. Wenn es um Investitionen in die Infrastruktur der Stadt – Strom- und Gasnetz, Radwegenetz -, in die Zukunft der Stadt – Betreuung und Bildung, ÖPNV- und in die Entwicklung der Stadt – Innenstadt und Ortsteile, inclusive dem Thema Wohnen – geht, müssen wir mit ruhiger Hand und klarem Verstand heute die Weichen stellen und notfalls auch eine Netto-Neuverschuldung einkalkulieren.

Selbstverständlich werden die Freien Wähler auch weiterhin darauf achten, dass die Ausgaben stabil bleiben und die Einnahmen sich moderat erhöhen. So werden wir auch zukünftig handlungsfähig sein.

Das Thema Wohnen
Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Das trifft Menschen sehr direkt und unmittelbar. Und es trifft immer mehr Menschen auch aus der Mitte unserer Gesellschaft. Hier liegt großer gesellschaftlicher Sprengstoff vergraben. Nahezu allen ist mittlerweile klar, dass man dieses Problem nicht allein dem Markt überlassen kann. Auf der Klausurtagung haben wir uns als Gemeinderat intensiv mit diesem Thema beschäftigt und werden in den nächsten Wochen und Monaten hier sicherlich erste Schritte gehen. Die Musterlösung gibt es gewiss nicht. Was wir aber sicherlich tun können und müssen, sind die folgenden Punkte:

  1. Geplante Baugebiete gerade in den Ortsteilen (z.B.Hochdorf-Ost, Röte III und IV in Vollmaringen) sind schnell auf den Markt zu bringen, um die Nachfrage des Marktes zu stillen. Notfalls sollten wir bei den Entwicklungen und der Umsetzung der Baugebiete uns auch externe Unterstützung dazu holen, um das Tempo zu erhöhen.
  2. Wir brauchen eine aktive Grundstückspolitik, die u.a. zum Ziel hat größere Flächen in den Besitz der Stadt Nagold zu bringen, um hier Projekte entwickeln zu können.
  3. Durch eine gezielte anschließende Vergabe dieser Projekte können wir dann den Markt steuern.
  4. Für diese Projekte müssen wir Partner finden, die gute und bezahlbare Konzepte einbringen
  5. Zudem gilt es eine intelligente, sinn- und maßvolle Nachverdichtung zu steuern.
  6. Dabei müssen wir immer mehr auf gute Architektur achten und einen Wettbewerb der guten Ideen anstoßen.

Eine Bemerkung noch an dieser Stelle zum Thema Parken im Bächlen. Hier sollte mit dem Landkreis besprochen werden, dass ungenutzte Flächen entlang der Bundesstraße in Parkraum umgewandelt werden. Die Anwohner leiden sehr unter dem tagtäglichen ungeordneten Parken im Wohngebiet. Hier werden wir in den nächsten Wochen einen Antrag einreichen.

Stadtentwicklung
Die Nagolder Innenstadt genießt bei den Menschen weit über die Region hinaus einen sehr guten Ruf. Die Innenstadt ist belebt, es gibt viele schöne Geschäfte. Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Menschen sind gerne in Nagold. Dieser Ist-Zustand hat viele Väter und Mütter: innovative Inhaber von Geschäften, eine aufmerksame Stadtverwaltung. Und als Bindeglied, Kommunikations- und Ideenbörse den City-Verein. Er hat sich bewährt und funktioniert gut. Hier und eben auch an vielen anderen Stellen bekennen sich die Freien Wähler zu einem Miteinander von Eigeninitiative und Unterstützung durch die Stadt: Die Betroffenen vor Ort sind die wahren Fachleute und die Spezialisten. Sie gilt es zu aktivieren und zu unterstützen. Der City-Verein beweist diese These Jahr um Jahr.

Damit wir auch weiterhin eine attraktive Innenstadt haben, braucht es neue Anstrengungen. Alles beim Alten zu belassen und dann zu hoffen, dass es schon irgendwie funktioniert, wäre falsch. Die Aufenthaltsqualität gilt es weiter zu erhöhen, die Balance innerhalb der Innenstadt immer wieder im Blick zu behalten. Es wäre gut, wenn Gerichtsplatz und Bahnhofstraße wieder mit der Markstraße eine Runde bilden würden. Frische Ideen, Parkplätze für Autos und zunehmend und dringend Fahrräder und vor allem E-Bikes, den Ausbau des Tages-Tourismus, mit einem besonderen Akzent auf den Rad-Tourismus und damit logischerweise auf ein durchgängiges Fahrradnetz nach und in Nagold, Kultur und Sport mitten in der Stadt– all das werden wir brauchen und müssen wir umsetzen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nagold – Hochdorf und die direkte Schienenanbindung nach Stuttgart. Hier dürfen wir nicht nachlassen.

Eine gute Gesundheitsversorgung ist für unsere Stadt elementar. Für unser Krankenhaus sprechen die gute Arbeit und die guten Zahlen. Unser Einfluss muss hier vor allem über den Kreistag geltend gemacht werden, damit diese Einrichtung mit der Qualität im Kern erhalten bleibt oder sogar ausgebaut wird. Auf die gute Versorgung mit Haus- und Fachärzten haben wir nur mittelbar Einfluss. Aber eine attraktive und prosperierende Stadt ist auch für junge Ärzte interessant.

Wichtig sind für eine Stadt auch die Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Die würdevolle Begleitung im Alter und am Ende des Lebens sind uns wichtig. Deshalb streben wir für das Gertrud-Teufel-Seniorenzentrum eine langfristig tragfähige Lösung an. Hier sollte es im Sinne einer guten Lösung keine Denkverbote geben.
Wir freuen uns, dass das Nagolder Hospiz nun bereits im Bau ist. Hier entsteht ein weiteres wichtiges Element unserer Bürgergesellschaft. Auch an diesem Projekt zeigt sich, dass die private Initiative, die dann von der öffentlichen Hand unterstützt wird, ein sehr guter Weg für ein erfolgreiches Projekt ist.

Gleiches gilt für das Bürgerbüro, dessen Arbeit dank vieler Ehrenamtlicher viel mehr bewegt, als wir erhofft hatten.

Selbstverständlich müssen wir auch unsere Ortsteile weiterentwickeln. Nach Jahren der Landflucht stehen die Anzeichen nun vor allem für Familien wieder auf Stadtflucht. Raus aufs Land, dort wo man der Natur nahe ist, die Luft gut ist und die Strukturen überschaubar sind. Wir müssen Bauland in möglichst jedem Ortsteil zur Verfügung stellen. Mittelfristig werden durch die große Mobilität der Menschen auch in den Orten Mietwohnungen einen signifikanten Anteil am Wohn-Markt haben. Aber darüber hinaus gilt es die Orte zu entwickeln. Ortsmitten zu gestalten, die zur Begegnung einladen. Es gilt einen guten ÖPNV auf die Beine zu stellen. Ganztagesangebote in Kita und Schule jeweils vor Ort bereit zu halten. Und wir brauchen die Vereine vor Ort, die Sportvereine, Musikvereine, die Feuerwehren und alle anderen. Diese freuen sich über unsere Unterstützung. Hier in den Vereinen treffen neu zugezogene und schon lange ansässige Bürger aufeinander. Hier geschieht Begegnung und dann entsteht Beziehung.

Digitalisierung
Schnelles Internet brauchen alle. Die Händler in der Innenstadt wie die Bewohner der Ortsteile, die großen Firmen wie die kleinen Start-Ups, Schulen brauchen es und bald auch Alten- und Pflegeheime. Auch hier sind wir auf externe Hilfe von Land, Bund und Telekom angewiesen. Aber als Stadt müssen wir alles ausschöpfen, was wir machen können. In der letzten HH-Rede hatten wir schon eine Stabsstelle für die Digitalisierung in der Stadtverwaltung angeregt. Fördergelder wie es sie für Schulen z.B. in der Höhe von 90% für das Glasfaserkabel gibt, liegen immer noch bereit und wir sind weit davon entfernt sie zu nutzen.

Betreuung
Bei der Betreuung von Kleinkindern und Kindern in den Kindertagesstätten haben wir in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen. Wir bieten hier in Zusammenarbeit mit den freien Trägern, dessen Engagement wir als Freie Wähler hier sehr schätzen, einen hohen Standard an. Schon heute decken die Elternbeiträge nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten und die Stadt trägt den deutlich größeren Anteil. Die Diskussion, was den Eltern wichtiger ist, ein guter Standard oder komplette Kostenfreiheit für alle, ist ganz aktuell wieder entbrannt. Natürlich wäre die Kostenfreiheit in der Kinderbetreuung wünschenswert. Aber wir gehen weiter davon aus und Umfragen belegen das auch, dass für Eltern der inhaltlich-qualitative Standard der Arbeit wichtiger ist als die komplette Kostenfreiheit für alle. Wenn wir kein Luftschloss bauen wollen, müssen wir sachlich festhalten, dass die Stadt allein die Abschaffung der Kindergartenbeiträge nicht schultern kann, ohne dass die Qualität der Arbeit leidet oder sie sich in eine komplette finanzielle Handlungsunfähigkeit begeben würde. Was wir aber tun können und müssen ist es, allen Kindern den Besuch der Kindergärten zu ermöglichen, indem Familien gestaffelt nach Einkommen und Kinderzahl nicht zu knapp unterstützt werden.

Schul- und Sozialarbeit
Die Stadt hat in den letzten Jahren für einen flächendeckenden Ausbau der Schul-Sozialarbeit viel Geld in die Hand genommen und gemeinsam mit den Schulen ein gutes Konzept entwickelt. Hier ist Nagold in jeder Hinsicht vorbildlich. Das lohnt sich nach unserer Meinung. Jungen Menschen in Not kann so pass- und zielgenau geholfen werden. In der Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und den Schul-Sozialarbeitern finden sie wirksame Unterstützung auf dem Weg zum Erwachsen-Werden. So fällt das Kind gar nicht erst in den Brunnen und wir sparen uns im doppelten Sinne komplizierte Bergungsarbeiten.

Bildung
Drei weitere wichtige Themen im Bereich der Schule sind erstens die Sanierung und teilweise Neubau der Gebäude, zweitens die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung der Ganztagesbetreuung und drittens die Digitalisierung unserer Schulen. Wir müssen es möglichst schnell ändern, dass in vielen Klassenzimmern unserer Grundschulen immer noch die Innovation des sog. „Overhaedprojektors“ vorherrscht. Diese „Innovation“ ist mehr als 30 Jahre alt. Kein Unternehmen könnte mit dreißig Jahren alten Innovationen am Markt bestehen.

Die drei genannten Aufgaben sind gewaltig: finanziell, aber auch inhaltlich. Allein die Sanierungen der Schulgebäude der Lembergschule, der Zellerschule und des OHG erfordern enorme finanzielle und organisatorische Anstrengungen von uns als Stadt. Das relativ kleine Amt für Bildung und Betreuung leistet hier seit einiger Zeit ein sehr hohes Arbeitspensum. Im Bereich der Kindertagesstätten hat sich die Pädagogische Fachberatung bewährt. Mindestens in einem der genannten drei Bereiche, vornehmlich auch in Pädagogischer Hinsicht, sollte analog dazu eine Person im Amt installiert werden, die die Amtsleitung in ähnlicher Weise entlastet.

Gute Bildung ist in einer immer komplexer werdenden Welt schon lange kein Luxus mehr. Sie ist notwendig. Und als Schulträger können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Das sollten wir aus drei Gründen tun: 1. Vor allem für die jungen Menschen. 2. Weil wir in Konkurrenz zu anderen Städten und Gemeinden stehen. Um uns herum gibt es keine Gemeinde oder Stadt, die nicht unerheblich in diesem Bereich investiert und dabei auch auf die Schülerinnen und Schüler schaut, die aktuell in Nagold zur Schule gehen. Und auch der Kreis investiert erheblich in seine Schulen, gerade auch im Bereich der Digitalisierung 3. Ist „gute Bildung für alle“ das Instrument für Chancengleichheit und damit Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Abetzgelände
Die Diskussion über das Absetzgelände in Haiterbach flammte in den letzten Wochen auch in Nagold auf. Grundsätzlich stehen wir einer lebendigen Diskussion positiv gegenüber. Sachliche Informationen über die genauen Auswirkungen eines Absetzgeländes tun sicherlich noch mehr Not. Die Bedenken der Bevölkerung sollten ernst genommen, aber nicht missbraucht werden. Von Polemik und Angstmache halten wir an der Stelle nichts. Es muss um die Sache gehen. Und in der Sache muss zunächst gesagt werden, dass wir als Stadt Überflugrechte nicht im Sinne einer Konzession vergeben können. Der Vorwurf also, dass die Stadt und das Land hier einen Handel machen würden, geht ins Leere. Die Stadt verkauft nicht irgendetwas an das Land. Land und Bund entscheiden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben autonom. Selbstverständlich müssen Grenzwerte eingehalten werden. Da werden wir genau hinschauen. Aber wenn das Absetzgelände kommt, geht es um einen Ausgleich, um eine Kompensation für die möglichen Nachteile, die durch das Absetzgelände entstehen. Über die Kompensation mit dem Land zu reden ist legitim.

Zusammenhalt in der Stadt
Die aktuellen Bürgerversammlungen sind ein gelungenes Format. Diese sollten regelmäßig, aber auch bei besonderen Anlässen stattfinden. Sie helfen die Anliegen in den Ortsteilen wahrzunehmen und die Anliegen der Stadt in die Bevölkerung zu tragen. Auch für Wohngebiete wie den Oberen Steinberg oder den Kernen könnten ähnliche Formate entwickelt werden. Das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen ist auch ein wichtiges Zukunftsprojekt.

Wir stimmen zu
Meine Damen und Herren, in dem vorliegenden Haushalt sehen wir die Gebote der Stunde berücksichtigt: Sparsamer Umgang mit den vorhandenen Geldern und Investitionen an der richtigen Stelle – in die Bereiche Wohnen, qualitativ wie quantitativ, Innenstadt- und Ortsteilentwicklung, Bildung, Digitalisierung, Verkehr und Energie. Wir müssen uns als Mittelzentrum auch in Zukunft weiterentwickeln und immer wieder neu erfinden.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Großmann, sehr geehrter Herr Bürgermeister Breitling, wir danken Ihnen für Ihr Engagement für unsere Stadt. Dieses ist beeindruckend groß. Dafür sind wir dankbar.

Allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir ebenfalls ganz herzlich. Wir erleben bei Ihnen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Identifikation.

Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien geruhsame Feiertage und ein erfolgreiches und gutes Jahr 2019.

Die Fraktion der „Freien Wähler“ ist überzeugt, dass der vorgelegte Haushaltsplan die notwendigen Veränderungsprozesse in unserer Stadt anstößt und begleitet und dass die Bürgerinnen und Bürger Nagolds diese Schritte nachvollziehen und verstehen werden. Aber die schönen Worte allein werden es nicht richten. Der Haushaltsplan ist nur der Start. Die Fußballer sagen: Entscheidend ist auf dem Platz. Einstein drückte es etwas intellektueller aus: Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. In diesem Sinne stimmen wir dem Haushaltsplan 2019 und den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe in der vorliegenden Form zu.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Ulrich Hamann